Friday 24. May 2013
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Inhalt:

BV Schutzki: „Das macht ein Zeugnis aus“

KA Umweltbeauftragter Gerhartinger: „Autofasten war ein großer Erfolg“

 

„Ich möchte wirklich meine Anerkennung aussprechen. Danke für euren Einsatz und eure emotionalen Aussagen. Das strahlt aus, das macht ein Zeugnis aus. Ich genieße es hier zu sein bei euch“, sagte Bischofsvikar Dariusz Schutzki beim 8. Ökumenischen Umweltgespräch zum Thema „Schöpfungsvielfalt in der Pfarre“, das am 3. Mai in der Pfarre Grinzing stattfand.

 

„Vorreiter des Großen Wandels sein“

Neustädter Zukunftsdialog der KA lotete Möglichkeiten des „Umweltfreundlich mobil sein“ aus

 

„Die Beschränkung durch die Natur – auch der Sonnenenergie – zeigt, dass Behutsamkeit beim Umgang mit den Ressourcen gefordert ist. Der große Wandel bietet die Chance für einen Umstieg vom Zeitalter der Ressourcenverschwendung in ein solares Zeitalter eines reichen, vollen, guten Lebens für alle“, sagte Lukas Kranzl von der Technischen Universität (TU) Wien bei seinem Vortrag „Umweltfreundlich mobil sein - (WIE) GEHT DAS?“ beim Wiener Neustädter Zukunftsdialog der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien am 27. April 2013 im Bildungszentrum St. Bernhard.

 

Österr. Parlamentarier zur EU-Agrospritförderung

Welthaus Gäste legten den Abgeordneten die Not Tansanias dar

 

Über die Auswirkungen der EU Förderung für Agrosprit informierten Gäste aus Tansania – vom Welthaus der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien unterstützt – bei ihrem Österreich Besuch Ende April 2013 die entwicklungspolitischen Sprecher von drei im Parlament vertretenen Parteien.

Teller oder Tank?

Gäste aus Tansania erzählen über den Landraub in ihrer Heimat

 

Zur kritischen Auseinandersetzung über den wachsenden Zugriff internationaler Investoren auf Agrarflächen in Tansania luden das „Welthaus“ der Katholischen Aktion, die Katholische Frauenbewegung und der Weltladen Baden am 25. April in das Haus der Kunst in Baden ein. Etwa 50 Personen folgten der Einladung zum Podiumsgespräch mit den Gästen aus Tansania, Beatha Fabian von der Organisation „Haki Ardhi“ (Recht auf Land) und Aaron Buya, Leiter eines Aktions- und Informationsprogramms für Kleinbauern und –bäuerinnen. Dabei zeigten die ReferentInnen die Folgewirkungen des Agro-Sprit-Booms auf die Menschen in Tansania auf – einem Land, in dem 80 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt sind.

 

KAV Ausstellung: „Vielfalt hat Zukunft. Spuren und Strukturen“

Eine von Kulturen anderer Kontinente inspirierte Edith Sluszanksi-Mattes Werkschau

„Edith Sluszanksi-Mattes hat sich zwei große Aufgaben gestellt: einerseits den Themenschwerpunkt des Katholischen Akademiker/innenverbands (KAV) ´Vielfalt hat Zukunft´ aufgegriffen – Vielfalt im Sinne der Vielfalt des Lebens, der Menschen, hier insbesondere der Farben, Techniken, Formate und Rahmungen.“ Gleichzeitig habe sie sich vorgenommen „ihr Schaffen der letzten 20 Jahr zu zeigen“, sagte die Kunsthistorikerin Lisa Simmel bei der Eröffnung der Ausstellung „Vielfalt hat Zukunft. Spuren und Strukturen. Malerei und Graphik“ der Künstlerin am 23. April 2013 im Otto Mauer Zentrum Wien.

 

Obersdorf meets Tansania

SchülerInnen der AHS Wolkersdorf hatten gute Ideen, um Landhunger vorzubeugen

Um dem Landhunger in Afrika vorzubeugen, berieten 20 Schülerinnen und Schülern der AHS Wolkersdorf mit den Welthaus Wien Gästen aus Tansania am 22. April 2013 auf dem Biobauernhof von Franz und Maria Vogt in Obersdorf.

 

Küberl: "Kirche muss Winterschlaf der Soziallehre beenden"

Festredner Heiner Geißler: Christliches Menschenbild beste Grundlage für Politik

 

Im Rahmen des Caritas-Symposiums "Christliches Engagement in einer pluralen Gesellschaft", fand Franz Küberl, der Präsidenten der Caritas Österreich, deutliche Worte zu den aktuellen Problemen im Sozialbereich. Nach wie vor sei eine der zentralen Fragen der Europäischen Union ungeklärt - nämlich wie sozial die EU sein solle. "Uns geht es nur gut, wenn es auch unseren Nachbarn gut geht" betonte Küberl am Freitag, den 21. April 2013, in Wien die Notwendigkeit zu internationaler Zusammenarbeit. Große Hoffnungen setzt er dabei in den neuen Papst Franziskus. "Ich hoffe dass er Zuwendung zu den Armen so versteht, dass man auch fragt warum die Menschen arm sind" unterstrich Küberl eine, aus seiner Sicht zentrale Herausforderung für die Kirche, "den Winterschlaf der Soziallehre" zu beenden.

 

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