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GÄSTE 2026: BOLIVIEN

 

Stell dir vor, der Fluss, der dein Zuhause und deine Lebensgrundlage ist, wird langsam zum Feind.

 

Der Rio Pilcomayo in Bolivien war einst ein Symbol für Fülle: kristallklares Wasser, reicher Fischfang, eine sichere Ernährung für die indigenen Gemeinschaften. Doch heute ist er belastet mit Schwermetallen, Müll und landwirtschaftlichen Rückständen. Die Fischnetze füllen sich schwer, das Wasser und die Fische sind verseucht und die Menschen, die traditionell vom Fluss lebten, stehen vor einer existenziellen Frage: Wie können wir unsere Familien ernähren, wenn das Wasser uns und unsere Böden vergiftet?

 

Im Hochland Boliviens hat der Bergbau eine lange Tradition und wurde mit der Kolonialisierung Boliviens durch Spanien massiv intensiviert. Bis heute ist der Export von Mineralien einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Boliviens. Doch der intensive Bergbau verursacht drastische soziale und ökologische Schäden, die weit über die Bergbauregionen hinausreichen.

 

„Früher lebten wir gut vom Fischfang. […] Heute ist alles weg. Wir fühlen uns wie Waisen“, erzählten Frauen der Uru-Gemeinschaft am ausgetrockneten Poopó-See.

 

Klimakrise bringt auch große Herausforderungen mit sich. Die zu salzigen Böden und die unvorhersehbaren Regenfälle erschweren den Anbau von Lebensmittel. Doch inmitten von Trockenheit, Bodenversalzung und Klimawandel organisieren sich indigene Frauen. Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensquellen und kämpfen für ihre Rechte. Guaraní-Frauen stellen Bienenwachsplatten her, Weenhayek- und Uru-Frauen verkaufen ihr Kunsthandwerk und fordern faire Marktchancen.

 

Empowerment - mehr als Geld verdienen

 

Empowerment bedeutet nicht nur ökonomische Unabhängigkeit. Es heißt auch: Zugang zu Bildung, Teilhabe und kulturelle Anerkennung. Organisationen wie CERDET, ISALP, CIPCA und CEPA begleiten diesen Prozess sehr kultursensibel und an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Sie unterstützen Indigene Gemeinschaften dabei den Zugang zu Wasser zu sichern, indem Zisternen errichtet werden, schulen Frauen in ihren Rechten, unterstützen Frauen dabei Kunsthandwerk zu verkaufen und beraten Kleinbäuer:innen bei Fragen zu nachhaltiger Landwirtschaft.
Sie schaffen Räume, in denen Frauen sichtbar werden – gegen Diskriminierung, für eine Zukunft, die sie selbst gestalten.

 

Die Herausforderungen sind gewaltig: Bergbau, Klimawandel, soziale Ungleichheit. Doch die Geschichten der Frauen zeigen, dass Veränderung möglich ist. Sie sind nicht Opfer, sondern Akteurinnen – kreativ, mutig und entschlossen.

Empowerment indigener Frauen ist kein Randthema. Es ist ein Schlüssel für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – entlang des Rio Pilcomayo und weit darüber hinaus.

 

 

Im April und Mai 2026 begrüßen wir vier bolivianische Aktivist:innen in Österreich -

 

Frauen, die in ihren lokalen NGO´s entlang des Rio Pilcomayo Beeindruckendes leisten. Trotz massiver Umweltbelastungen durch den Bergbau und die großflächig angelegte Landwirtschaft setzen sie sich mit Mut, Expertise und tiefer Verbundenheit zu ihrem Land für die Rechte indigener Menschen, für Frauen, für Gesundheit und für den Schutz ihrer Lebensräume ein. 

 

Während ihres Aufenthalts reisen sie quer durch Österreich und öffnen in Vorträgen, Workshops und persönlichen Begegnungen neue Perspektiven auf globale Zusammenhänge. Sie zeigen, wie gemeinscahftliche Stärke, Wissen und Selbstbestimmung zu kraftvollen Werkzeugen des Wandels werden und wie Frauen in Bolivien Tag für Tag nachhaltige Veränderungen anstossen. 

 

 

Werden Sie Teil dieses Austauschs!

 

  • Kontaktieren Sie uns und laden Sie uns ein von 27. April bis 1. Mai: in Schule, Pfarre/Gemeinde oder Organisation! Lassen Sie sich inspirieren, stellen Sie Fragen, kommen Sie ins Gespräch und erfahren Sie aus erster Hand, wie engagierte Frauen weltweit für Gerechtigkeit , Teilhabe und lebendige Zukunftsräume kämpfen. 

  • Besuchen Sie unseren Workshop Stimmen des Widerstands - indigene Frauen gegen Umweltzerstörung am 28. April um 18:00 am Stephansplatz 6.

 

Gemeinsam schaffen wir Begegnungen, die bewegen!

 

 Anmeldung bei: Cristina Lanmüller-Romero,

welthaus.wien@edw.or.at

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Erzdiözese Wien

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Tel. +43 1 51552-3312
Fax: 01/ 51552-3143
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