Stimmen des Widerstands - Indigene Frauen gegen Umweltzerstörung
"Was tun, wenn der Fluss, der dich ernährt, langsam stirbt?"
Am Rio Pilcomayo in Bolivien ist diese Frage für indigene Menschen bitterer Alltag. Der einst lebensspendende Fluss ist heute mit Schwermetallen, Müll und Pestiziden belastet – und bedroht die Existenzgrundlage ganzer Gemeinschaften. Die Gewinnung von Metallen für die Produktion von elektronischen Geräten hat fatale Folgen für die Menschen und die Umwelt.
Doch statt aufzugeben, organisieren sich insbesondere die Frauen: Sie gründen Kollektive, entwickeln nachhaltige Einkommensquellen und kämpfen für ihre Rechte.
In unserem Workshop zeigen wir, wie Organisationen wie CERDET, ISALP, indigene Gemeinschaften stärken – durch Bildung, nachhaltige Landwirtschaft und den Kampf gegen strukturelle Ungerechtigkeit.