Gesellschaft

Klimaschutz: KA unterstützt "#FridaysForFuture"

VertreterInnen der Katholische Aktion, KHJ, KJ, KJS, KAB, kfb, Welthaus… sind bei Klimakundgebungen aktiv dabei.

Der nächste globale Klimastreik findet am 25. September 2020 statt!

 

Treffpunkt der „Religions for Future“: Beim Westbahnhof (12.00 Uhr Ecke Mariahilferstraße/ Kaiserstraße). Wir sind mit Beachflags („Religions for Future“ und „Pfarrgemeinde FairWandeln“) sichtbar und wandern gemeinsam zum Heldenplatz.

 

Weitere Informationen hier

 

Papst Franziskus hat sich bei der Generalaudienz, EarthDay, Mittwoch, 22. April 2020 erneut hinter die Klimastreiks von Fridays for Future gestellt. Jugendliche werden zukünftig weiter auf die Straße gehen müssen, um Erwachsene „das zu lehren, was offensichtlich ist: we have no future if we destroy the very environment that sustains us.“, so der Papst.

 

Hier die Ansprache, die Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei seiner gestreamten Generalaudienz im Vatikan gehalten hat

 

Am Freitag, 24.4.2020 fand der weltweite Klimastreik mit einem „online-Videostream“ statt, unterstützt vom Netzwerk www.klimaprotest.at.

 

Hier sind zwei Botschaften der beiden ModeratorInnen beim Klimastreik:

Dora Zeiko, 16, Schülerin aus Ried: “Wir haben den wärmsten Winter der Messgeschichte hinter uns und einen neuen Höchststand der CO2-Konzentration! Unsere Landwirtschaft kämpft jetzt schon mit extremer Trockenheit. Wie soll das in Zukunft weitergehen? Jetzt durch die Corona-Krise müssen wir endlich verstehen, wie verletzlich die Menschheit ist, und auch beim Klima auf die Wissenschaft hören. Die Politik muss endlich handeln, um meine Zukunft zu sichern!”

 

Laurenz Faber (18), Zivildiener: “Die Steuergelder, die jetzt ausgegeben werden, müssen uns sowohl vor Corona als auch der Klimakrise retten. Wir brauchen zukunftsorientierte Investitionen, die langfristig unsere Arbeitsplätze und unsere Gesundheit schützen. Wirtschaftshilfen müssen daher jetzt an öko-soziale Bedingungen geknüpft werden. Der Druck steigt. Die Klimakatastrophe steht vor der Tür, auch wenn wir gerade mit Corona beschäftigt sind.”

Auf www.klimaprotest.at/unterstuetzende/ haben sich viele namhafte Organisationen vernetzt, in dem engagierten Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft, die Bewegung für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit stärken und ausweiten wollen. „Uns eint das Ziel, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen.“

 

Aus der KA und aus KA-nahen Netzwerken:

  • Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Österreichs
  • Katholische Jungschar
  • Katholische Jugend Österreich
  • Konferenz der Kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs (Umweltbüros)
  • Welthaus Wien
  • Religions for Future
  • Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe)
  • Anders Handeln – Globalisierung gerecht gestalten
  • EZA Fairer Handel GmbH
  • Weltläden & Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Weltläden
  • HORIZONT3000.
  • Welthaus Graz, Linz, St. Pölten

Aus dem kirchlichen und (inter)religiösen Bereich:

  • ARGE Schöpfungsverantwortung
  • Caritas Wien
  • Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich
  • Diakonie Katastrophenhilfe
  • Evangelische Frauenarbeit
  • Muslimische Jugend Österreich (MJÖ)
  • Serbisch-orthodoxe Diözese von Österreich und der Schweiz
  • Umweltbeauftragung der evangelischen Diözese A.B. Wien

z.B. Namhafte Organisationen aus dem NGO-Bereich:

  • Amnesty International
  • Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp)
  • GLOBAL 2000
  • Internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung (FIAN)
  • Klimavolksbegehren
  • Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung (ÖBV) – Via Campesina Austria
  • Österreichisches Rotes Kreuz
  • Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs (PPÖ)
  • Südwind
  • System Change, not Climate Change Wien
  • Volkshilfe Österreich
  • World Wide Fund For Nature (WWF)

Am *Freitag, 6.12 fand eine Klima-Demo anlässlich des OPEC-Treffens - *das größte Erdölkartell der Welt!*-  in Wien. Beteiligte Länder, wie Saudi-Arabien, möchten selbst 2040 (!) noch vergleichbar viel Öl und Gas verbrennen wie heute.

 

Wir waren bei den weltweiten Klimademos dabei!

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Forderungen von #fridaysforfuture:

  1. Schnelle, weitreichende und beispiellose Maßnahmen der Umweltschutzpolitik im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel und globaler Klimagerechtigkeit.
  2. Eine klare und angemessene Kommunikation mit der Bevölkerung zur Dringlichkeit der Lage der Klimakrise seitens der Regierung.
  3. Einen ambitionierten Plan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Ende der Finanzierung derselbigen. Dazu gehören auch eine öko-soziale Steuerreform und das Aussetzen von Subventionen und Steuerbegünstigungen für alle fossilen Brennstoffe.
  4. Die Bereitstellung von angemessenen Finanzmitteln für weniger industrialisierte Länder, um weltweit den Umstieg auf erneuerbare Energien und nachhaltige Strukturen zu beschleunigen.
  5. Verkehrskonzepte für Städte und Umland, die Menschen, Radverkehr und öffentliche Verkehrsmittel in den Mittelpunkt stellen. Umweltfreundliche Mobilität und saubere, lebenswerte Städte sollen für alle Menschen zur Realität werden.
  6. Den Stopp fossiler Großprojekte, wie der geplanten 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat und des geplanten Lobau-Tunnels. Stattdessen finanzielle Förderungen und Ausbau von Bahnstrecken, Nachtzügen, dichtere Intervalle sowie frühere und spätere Verbindungen im Personenverkehr.
  7. Ein klares Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit und umfassende Unterstützung jener Menschen, die durch nötige strukturelle Veränderungen Umschulungen, neue Arbeitsplätze oder finanzielle Unterstützung benötigen. Niemand darf zurückgelassen werden!

 

KA fordert öko-soziale Steuerreform

Unser Schwerpunkt ist die Forderung nach einer öko-sozialen Steuerreform, die von den christlichen Kirchen schon 2003 im ökumenischen Sozialwort eingemahnt wurde. (LINK ZU BROSCHÜRE)

 

Wir favorisieren das Steuer-Modell von Global2000, (LINK ZU KAÖ KURZKONZEPT pdf) das keine neue Steuerbelastung vorsieht. Zwar werden C02-Emissionen (Sprit, Gas, Heizöl, …) höher besteuert, aber ein „Ökobonus für alle“ (je Kind 125,-, pro Erw. 250,-/Jahr) bringt soziale Ausgewogenheit. Steuerliche Lenkung soll ökologisches Handeln und umweltfreundliche Investitionen fördern.

Drei Volksbegehren zum Klimaschutz: 2 x auf EU-Ebene, 1x in Österreich!

Das Klimavolksbegehren wurde präsentiert: Unterschreiben kann man es erst nach der NR-Wahl. Wie man es jetzt schon (regional) unterstützen kann, finden Sie hier https://klimavolksbegehren.at.

Bis Mai 2020 laufen auch zwei Europäischen Bürgerinitiativen (EBI):  

EBIs brauchen innerhalb eines Jahres eine Million Unterstützungen aus mind. sieben EU Staaten. Die EU-Kommission muss dann entscheiden, ob sie der Aufforderung nachkommen will oder nicht, muss ihre Entscheidung aber in jedem Fall begründen.

 

Links:

Katholischen Aktion
Erzdiözese Wien

Stephansplatz 6/5
1010 Wien

Tel. +43 1 51552-3312
Fax: 01/ 51552-3143
katholische.aktion@edw.or.at
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