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Das Apostolat von Frauen und Männern in der katholischen Kirche

Laos (λαός) - : „dem Volk zugehörig“. So beschreibt das Lexikon für Theologie und Kirche[1] den Begriff Laie. Nun, wer gehört zum kirchlichen Volk? Karl Rahner schreibt dazu: „Durch die Taufe wird der Mensch Glied der Kirche.“[2]  Und Ferdinand Klostermann ergänzt: „Durch die Taufe wird man primär Christ und nicht Gegenüber des Klerus, nämlich Laie …“[3] Er war der Überzeugung, dass die klerikale Spaltung in Geweihte und Nicht-Geweihte, in Befehlende und Gehorchende der christlichen Geschwisterlichkeit widerspricht. Der im Konzil geprägte Begriff des Laienapostolats bedeutete ein von (Mit)Verantwortung geprägtes Miteinander auf Augen- und Ohrenhöhe.[4]

 

Wohl bildete sich bald nach dem Krieg die Katholische Aktion als eine Art Kirche in der Welt. Laien aber galten nicht als Teil der kirchlichen Hierarchie. Dementsprechend schwer taten sich die Konzilsväter mit einer Einordnung: Sind Laien nun als participatio oder als cooperatio zu denken? Im ersten Fall gibt es ja nur ein Apostolat und es besteht die Gefahr, dass die Grenzen (zum Weiheamt) verschwimmen. Also doch eher Mitarbeit? Ist das Engagement der Laien nun unter der Leitung der Hierarchie oder des Geistes? Im Konzilstext steht: „… durch die Firmung mit der Kraft des Heiligen Geistes gestärkt, werden sie nämlich vom Herrn selbst (ipso Domino) zum Apostolat bestimmt.“[5]

 

Es überrascht schon, wie schnell der Begriff Apostolat von dem von dem der Evangelisierung abgelöst wurde. Im Konzilstext wird das Apostolat durch die „Tätigkeit für die Evangelisierung und Heiligung der Menschen“[6] ausgeübt. Apostolat ist also der Überbegriff und Auftrag!

 

Und heute? Haben wir die Gegenüberstellung Kleriker-Laie überwunden? Ist der Übergang von einer Priesterkirche hin zu einer Kirche des Volkes Gottes gelungen? Wie steht es um die Katholische Aktion als ehemals bedeutende Laienbewegung in den Diözesen? Wie auch immer die Beantwortung dieser Fragen ausfällt – von Diözese zu Diözese und von Pfarre zu Pfarre wohl sehr unterschiedlich. Doch es braucht einen Weg zu einer wirklich synodalen Kirche, die den noch immer vorhandenen Geist der Über- und Unterordnung überwindet.  

 

Diese Kirche muss eine Sprache der Menschen sprechen, draußen und in der Liturgie, darf sich vor den Herausforderungen der Zeit nicht drücken, braucht Kooperationen mit Organisationen außerhalb der kirchlichen Strukturen und schlussendlich Freiraum um kreativ nach Einsichten zu suchen. „Dem Geist verdankt die Gemeinde Christi, die Ekklesia, immer neue Einfälle und Wege, immer neue überraschende Gaben, Charismen und Krafterweise, außergewöhnliche und alltägliche, äußerlich feststellbare und innerlich erfahrbare….

 

Der Ewige ist Geistkraft, und wo die Geistkraft des Ewigen ist, da ist Freiheit. (2Kor 3,17[7]).“ [8] Ermutigt zu solchem Apostolat sind alle gleichwertig: Frauen und Männer!

 

Karl Immervoll ist Bundesseelsorger der Kath. Arbeitnehmer:innenbewegung Österreichs (KABÖ).

 

[1] LThK 6, p. 590

[2] Karl Rahner: Sakramentale Grundlegung des Laienstandes in der Kirche (1960) in ders.: Schriften zur Theologie 7

[3] Ferdinand Klostermann: Die Gemeinde Christi. Augsburg 1972. p.79

[4] Karl Rahner und Ferdinand Klostermann waren beide Konzilstheologen

[5] II. Vat. Konzil: Apostolicum actuositatem AA3,1

[6] AA 2

[7] Zitiert nach Bibel in gerechter Sprache.

[8] Ferdinand Klostermann, Veränderungen in der Kirche als theologisches und praktisches Problem, in ders. / Rolf Zerfass (Hg.): Praktische Theologie heute, München 1974, p 643

Karl Immervoll
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