Sonntag 19. November 2017
Berichte

„Heisse Positionskämpfe“ im Wiener Fussball

„Fussball in Wien. Das offizielle Magazin des Wiener Fussballverbandes“ berichtet über die „imponierende“ Arbeit der Diözesan-Sportgemeinschaft und „Vorarbeit für den Verband“

„Heisse Positionskämpfe in den DSG-Ligen“, so übertitelt „Fussball in Wien. Das offizielle Magazin des Wiener Fussballverbandes“ (WVF) in seiner 120-seitigen „Frühjahr 2016“-Hochglanzausgabe seinen Bericht über die 142 Vereine der Diözesan-Sportgemeinschaft (DSG) der Erzdiözese Wien, die sich in 12 Ligen – Liga, Oberliga, 2 Unterligen, vier 1. Klassen und  vier 2. Klassen – jeweils „um den Meistertitel matchen“, wie es darin heisst und deren Herbst-Tabellen-Punktestand auch in dem Bericht exakt aufgelistet ist.

 

DSG stellt die Hälfte aller Klassensieger, ca. 3.800 Spieler – „Ein imponierendes Zeugnis …“

„Genau die Hälfte aller Klassensieger (12 von 24) des Wiener Fußball Verbandes stellen Vereine der DSG-Wien“, sagt Manfred Steiner, der Obmann der DSG Wien, selbstbewusst. „Dies ist nicht nur ein imponierendes  Zeugnis für den Amateurfussball, sondern auch für das Leben des diözesanen Sports“, so Steiner, der auf der letzten Ordentlichen Hauptversammlung des WFV am 18. April 2015 von den 200 stimmberechtigten Vereinsvertretern, von denen die DSG Wien 125 stellte, auch gleichzeitig zum Vizepräsidenten des Wiener Fußballverbandes gewählt wurde.

 

Zusätzlich gibt es bei den Herren noch 2 Reserveklassen mit je 8 Mannschaften, also 16 Mannschaften, das sind „insgesamt ca. 3.800 Spieler“, die regelmäßig diesen Sport betreiben, wie es Maria Zuckersdorfer, die Leiterin des DSG-Büros am Wiener Stephansplatz, mit Zahlen untermauert. „Ungefähr die Hälfte aller Vereine ist in einer Pfarre verankert, zudem sind schon über 20 Vereine sogenannte Integrationsvereine“, führt Steiner über die Vitalität des diözesanen Fußballsports weiter aus. Bei letzteren ist die „Tendenz steigend“, ergänzt Zuckersdorfer.

 

Ca. 110 Spielerinnen und faires Miteinander – „Wir leisten die Vorarbeit für den Verband“

Auf zwei weiteren Seiten der Frühjahrsausgabe von „Fussball in Wien“ werden auch die 9 DSG- Frauen Vereine genannt, wo für die „Frauen-/Mädchenfussball-Diözesanmeisterschaft“ weitere „ca.110 Spielerinnen“ engagiert sind, wie Zuckersdorfer berichtet. Viele der DSG-Frauenvereine und –spielerinnen wechseln später in den Fussballverband. „Wir leisten die Vorarbeit für den Verband“, so Zuckersdorfer.

 

Für Steiner und die DSG ist das faire miteinander Fussball spielen ein wesentlicher Punkt ihrer Arbeit. Das bestätigt auch Christoph Watz, der Generalsekretär der Katholischen Aktion (KA) der Erzdiözese Wien, der nach einem spannenden Diözesancup-Finalspiel sagte: „Das faire Spiel hat mich sehr beeindruckt. Hier wurde miteinander Fußball gespielt und nicht aggressiv gegeneinander“. Die Amateurfußballer sind „nicht nur leistungsorientiert“, sondern auch „freundschaftlich miteinander verbunden“ und pflegen dem entsprechend ausgiebig die „Gemeinschaft“, fasst Zuckersdorfer die zusätzlichen Leitlinien der DSG-Arbeit zusammen.

Watz ergänzt das noch mit einem weiteren Aspekt: „Ich freue mich, dass die KA – neben der Katholischen Hochschuljugend – hier mit der DSG ein weiteres Angebot für Studierende hat, die aus allen Teilen des Landes und sogar aus Südtirol kommen und so in Wien Gemeinschaft erleben können“.

 

Franz Vock

Katholischen Aktion
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