Mittwoch 22. November 2017
Berichte

Mit Freude „Alles und scharf"

Chorkonzert der Katholischen Hochschuljugend Wien machte Gusto

„Alles und scharf“ gab es beim Chorkonzert der Katholischen Hochschuljugend Wien am 12. Juni im Prälatensaal des Schottenstiftes Wien, was Gusto machte.

 

Zwischen berührenden Liedern und gefühlt politischem Handeln – Freude und Vergnügen erlebbar

„Von super scharfen SängerInnen bis zum Schauspiel und der Religion, alles ist dabei“, kündigte  Moderatorin Katharina Krombholz im – trotz der gleichzeitigen Fußballweltmeisterschaft Eröffnung – mit rund 150 großteils jungen BesucherInnen prall gefüllten Prälatensaal an. Locker und ungezwungen, mit humorvollen schauspielerischen Einlagen begann auch das Einsingen. Bereits hier war die große Freude, der Spaß  und das Vergnügen der Beteiligten erlebbar.

 

Von Elton John´s Gospel Ballade „Border song” aus den 70er Jahren ging es über Mia Makaroff´s gefühlvoll gesungenes „Were you there“ zu klassischen Chorliedern wie „Am Abend“ oder „Im tiefen Schlummer“, in denen sich die Gefühlswelt des jüdischen Musikers Erich Zeisl – von den Nazis als entartete Kunst eingestuft – im Februar 1938 wiederspiegelte. Die berührenden spirituellen Lieder wurden von gefühlt politischem Handeln abgelöst.

 

Anschließend wurde zu heißem finnischem Tango getanzt und zu Astor Piazzolla´s „Libertango“ von den Chorleitern Karin Wagner und Julian Vana mit Flöte und Gitarre aufgespielt. Anders Edenroths „Chili con carne“ läutete die Pause ein, die von den TeilnehmerInnen zur Stärkung, besonders aber zu pulsierenden Gesprächen genutzt wurde.  Überall waren lebhaft gestikulierende und einander zugewandte Menschen mit fröhlichen Gesichtern zu sehen.

 

 

 

„Wie im Himmel“ machte Gusto … und brachte tosenden Applaus

Nach der Pause wandte sich der Chor Stefan Nilsson´s “Gabriella´s Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ zu und machte gleichzeitig mit einem liebevoll zusammengestellten Bilder-Streifzug  gehörig Gusto, sich dem vielfältig „himmlischen“ Leben des Chors anzuschließen.  Dass der „Dschungelbuch“ Song „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ für die StudentInnen gelebte Realität ist und keine Worthülse, war beim konkreten Konzerterleben, aber auch an den gezeigten Bildern hautnah spürbar.

 

Nachdem der Chor kurz zum Männerensemble mutiert war, wandte er sich dem harmonischen „Adiemus“ des wallisischen Komponisten Karl Jenkins zu. Dabei waren die Chormitglieder fantasievoll über den gesamten Prälatensaal verteilt. Mit dem millionenfach verkauften Queen Hit „Bohemian Rhapsody“ klang das voll Fröhlichkeit strozzende Konzert aus. Die Energie und Vitalität des Chores war mit Händen greifbar. Natürlich führte der lang tosende Applaus noch zu einer Zugabe.  Der eingegangene Spendenerlös dient zur Abdeckung der Chorkosten.

 

Sprach man Chormitglieder darauf an, warum sie hier mitmachen, so kam auf vielfältige Weise immer wieder: „Weil es Spaß macht“, „Ich find´s cool“, „Mir macht´s Freude“, „Wir sind eine tolle Truppe. Wir machen viel gemeinsam, von Singen bis zu Sport“, „Es ist alles dabei, von Klassik bis zur Gegenwart“, es umfasse das gesamte Leben, war die Botschaft. Die Vorsitzende der Katholischen Hochschuljugend Wien, Eva Hildmann, bestätigte das auch: „Unser Programm ist bunt gemischt, entsprechend unseren Interessen, Talenten und unserem Können. Wir sind eine super Gemeinschaft, machen sehr viele Sachen gemeinsam.“ „Und bald geht´s ab in die Ferien“, fügte sie abschließend noch dazu.

 

Franz Vock

 

 

 

 

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