Öko-fair-sozial unterwegs in Wiener Neustadt
Weiter ging es zum Reparatur-Café der Volkshilfe (Schulgasse 9). Ehrenamtliche zeigten, wie gemeinsames Reparieren Ressourcen schont, Wissen teilt und Gemeinschaft stiftet. Ein konkretes Beispiel für „öko“ (achtsamer Umgang mit der Schöpfung), „fair“ (Teilen von Können ohne Eigennutz) und „sozial“ (niemand wird ausgeschlossen).
Der abschließende Weg zum Bahnhof wurde zur Übung in Achtsamkeit für Mobilität: Wie breit sind Gehwege, wie barrierefrei sind Querungen? Watz ließ sich im Rollstuhl schieben – jede Unebenheit wurde spürbar. So wurde aus Theorie Erfahrung und aus Erfahrung Gespräch: Was braucht es, damit Wege wirklich menschenfreundlich sind?
Persönliche Noten gehörten dazu: Das Ankommen am Bahnhofsvorplatz – hupende Taxis, dichtes Gedränge – stand im Kontrast zum ruhigen Ankommen in der Propstei und zur zugewandten Atmosphäre in den Stationen. Am Ende stand die Frage nach dem ökologischen Handabdruck: Welche kleinen, konkreten Schritte kann jede*r setzen – zu Fuß, am Rad, im Teilen, im Reparieren?
