NEU: KlimaGespräche in Maria Enzersdorf
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Ein Interview mit Martin aus Zürich, der online an einem KlimaGespräche-Kurs teilgenommen hat:
KA: Martin; Was hat dich dazu motiviert, an den KlimaGesprächen teilzunehmen?
Mich hat vor allem der Ansatz angesprochen, sich mit Gleichgesinnten darüber auszutauschen, wie man mit Ängsten und Ohnmachtsgefühlen rund um die immer schneller fortschreitende Klimaerwärmung umgehen kann.
KA: Wie hitzig wurde diskutiert und wie homogen/divers war die Gruppe in Bezug auf ihren Wissensstand zu Klimafakten?
Hitzig wurde nicht diskutiert, aber es gab vor allem in den Kleingruppen einen guten persönlichen Austausch. Der Wissensstand schien mir ziemlich ausgeglichen.
KA: Was hat dich besonders überrascht? Sei es nun an den Sichtweisen der anderen Teilnehmer:innen oder an den Fakten, über die gesprochen wurde?
Überrascht hat mich der Positionswechsel. Plötzlich war ich nicht mehr die „Kassandra“ unter Ahnungslosen, sondern eher der „Klimasünder“ im Kreis der Aktivist:innen. Eine tatsächlich interessante Erfahrung!
KA: Wie hoch war dein Zeitaufwand? Wieviel Zeit hast du mit Eigenbeobachtung, Faktenstudium etc. zu Hause verbracht?
Die Lektüre des hervorragend gemachten Begleithefts hat jeweils etwas Zeit in Anspruch genommen, aber das war in einem angemessenen Umfang und absolut lohnend. Die Online-Sitzungen gingen wie im Flug – uups, pardon, wie im Zug - vorbei.
KA: Hat sich dieser Kurs für dich gelohnt?
Eigentlich hätte ich die anderen Menschen lieber in echt getroffen, statt online. Der Vorteil dieses Formats war aber die Möglichkeit des grenzüberschreitenden Austauschs. Auf diese Weise hatte ich auch das Glück, die freundliche Teresa Voboril aus Wien kennenzulernen.
