Kommentare von LH-Stv. Stephan Pernkopf, Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Elke Kastner vom Klimabündnis
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September 2026


 

Liebe Leser*innen!

 

Ich habe kein Verständnis, wenn behauptet wird, dass der „heißeste Sommer“ eine Ausnahme darstellt und es Klimakatastrophen immer gab. Aussagen wie „Wir lassen uns von Umweltaktivist*innen nicht unser gutes Leben madig machen“ sind entbehrlich und dumm.


Vor 30 Jahren wurde das Umweltbüro der Erzdiözese Wien gegründet. Damals galt „Verantwortung für die Schöpfung“ zu übernehmen, häufig nur als Anliegen einiger weniger Engagierter. Heute wissen wir: Die ökologische Krise ist eine der größten, wenn nicht die größte Gerechtigkeitsfrage unserer Zeit. Sie betrifft nicht nur das Klima, sondern auch Frieden, soziale Sicherheit und die Lebensbedingungen kommender Generationen.


Als Christinnen und Christen können wir dieser Entwicklung nicht gleichgültig gegenüberstehen. Die Schöpfung ist kein Rohstofflager zur grenzenlosen Verwertung, sondern Gottes Geschenk an die Menschheit. Wer die Erde zerstört, verletzt nicht nur die Natur, sondern auch die Würde der Menschen, besonders jener, die bereits heute unter Dürre, Überschwemmungen und wirtschaftlicher Not leiden.


Die Fakten liegen seit Jahren auf dem Tisch. Wissenschaft und internationale Organisationen warnen eindringlich vor den Folgen der Erderwärmung. Dennoch werden in Österreich weiterhin Milliarden für umweltschädliche Subventionen und kurzsichtige Wirtschaftsinteressen ausgegeben. Während Sonntagsreden von Nachhaltigkeit sprechen, fließen vielerorts noch immer öffentliche Gelder in Strukturen, die die Klimakrise verschärfen.Wer Verantwortung trägt, muss sich daran messen lassen, ob politische Entscheidungen tatsächlich dem Gemeinwohl und der Bewahrung der Schöpfung dienen.


Ermutigend sind die vielen Initiativen, die zeigen, dass Veränderung gelingt. Unser „FairWandeln“- Netzwerk bringt Menschen zusammen, die Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und christliches Engagement miteinander verbinden. In Pfarren, Gemeinden und Initiativen wird sichtbar: Wer gemeinsam handelt, kann etwas bewegen.

 

Diese Ausgabe der Denkanstöße mit Beiträgen aus Politik und Zivilgesellschaft lädt daher nicht nur zum Nachdenken ein, sondern auch zum Handeln. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, eine Umweltgruppe in der eigenen Pfarre zu gründen (eine FairWandeln-Klimakonferenz ist dafür ein guter Start) oder bestehende Initiativen zu unterstützen. Jeder Schritt zählt.


Die Zukunft der Schöpfung entscheidet sich nicht irgendwann. Sie entscheidet sich heute. Und sie entscheidet sich dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen.


Die Katholische Aktion versteht Schöpfungsverantwortung daher nicht als Randthema, sondern als Kern christlicher Gesellschaftsverantwortung. Wer an den Schöpfer glaubt, kann zur Zerstörung der Schöpfung nicht schweigen. Und wer seinen Nächsten liebt, darf die Folgen der Klimakrise nicht ignorieren.


Die Schöpfung ist uns nicht vererbt worden. Sie ist uns anvertraut.

Ihr Reinhard Bödenauer

 

 

 

THEMA 30 Jahre Umweltbüro


Seit 30 Jahren gibt es das Umweltbüro der Erzdiözese Wien als Teil der KA Wien. Aus diesem Grund haben wir Personen, die im Bereich von Umwelt und Klimaschutz aktiv sind, gebeten, Beiträge für diesen Newsletter zu schreiben.

 


 

Aus Liebe zu Land und Schöpfung Verantwortung übernehmen

 

Die Welt, in der wir leben, ist nicht unser Besitz. Sie ist Gottes Schöpfung und damit Geschenk und Auftrag zugleich. Wir dürfen unsere Heimat gestalten und ihre Früchte nutzen. Gerade deshalb tragen wir aber auch Verantwortung dafür, dass sie für unsere Kinder und Enkelkinder lebenswert bleibt.


Besonders deutlich wird das beim Klima- und Umweltschutz und beim Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Es geht dabei um die Frage, wie wir mit dem umgehen, was uns anvertraut wurde. Gerade unsere Pfarren leisten dazu einen wichtigen Beitrag, und das Land Niederösterreich unterstützt dieses Engagement nach Kräften.

 

Auf zwei ganz konkrete Maßnahmen möchte ich hinweisen: Mit dem Niederösterreichischen Diözesanen Umweltpreis, einem gemeinsamen Projekt der Erzdiözese Wien, der Diözese St. Pölten und der Evangelischen Kirche in Niederösterreich, zeichnen wir Pfarren aus, die mit gutem Beispiel vorangehen. Prämiert werden Ökoprojekte ebenso wie innovative Ideen zum Energiesparen und zum schonenden Umgang mit unseren Ressourcen.

 

Damit werden gute Ideen sichtbar und können zum Vorbild für andere werden. Und mit der Initiative „Energie-Spar-Pfarren“ fördern wir Energiesparmaßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energie in Kirche und Pfarrhöfen, zum Beispiel bei Maßnahmen rund um Beleuchtung und Beheizung. Diese finanziellen Unterstützungen können oft Projekte möglich machen, die ein Pfarrbudget alleine nicht stemmen kann, aber sowohl für die Umwelt als auch für die Erhaltungskosten langfristig Sinn machen.


Ich bin überzeugt: Wir haben diese Welt nicht selbst geschaffen, sondern von Gott geschenkt bekommen. Und wir haben unser Land von früheren Generationen übernommen. Deshalb tragen wir Verantwortung dafür, in welchem Zustand wir es an die nächste Generation weitergeben. Das ist für mich auch eine Frage der Heimatliebe. Wer sein Land liebt, schaut nicht weg, wenn seine natürlichen Lebensgrundlagen unter Druck geraten.

 

Sie oder er erkennt Probleme, packt an und sucht nach Lösungen. Klimaschutz beginnt deshalb längst nicht erst bei großen internationalen Konferenzen, sondern im eigenen Haus, in der eigenen Gemeinde und eben auch in der eigenen Pfarre. Wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln, kann daraus Großes entstehen. Unsere Pfarren haben dafür beste Voraussetzungen: Sie sind Orte der Begegnung, der Gemeinschaft und des gelebten Glaubens.


Ich wünsche mir deshalb, dass noch viele weitere Pfarren diesen Weg mitgehen. Mit konkreten Projekten, guten Ideen und vor allem mit der Bereitschaft, Verantwortung nicht nur einzufordern, sondern selbst zu übernehmen. Denn die Schöpfung zu bewahren, bedeutet auch, unsere Heimat zu bewahren. Aus Liebe zum Land und aus Verantwortung für jene, die es verdient haben in einer intakten Umwelt aufzuwachsen.

 

Stephan Pernkopf, Landeshauptfrau-Stellvertreter von Niederösterreich sowie Landesrat für Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Landeskliniken und Feuerwehren

 


 
Klimaschutz geht uns alle an

Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Die Temperaturen auf unserer Erde steigen und die Folgen werden immer spürbarer – Hitze, Dürre, extreme Wetterereignisse. Wir wissen: wir Menschen haben den Klimawandel selbst verschuldet. Wir wissen aber auch, was wir dagegen tun können: handeln, und das rasch und gemeinsam, denn wir haben längst die Werkzeuge in der Hand, um die Klimakrise zu bekämpfen.

Unser Ziel ist klar: Wien will bis 2040 klimaneutral sein. Der Zug in Richtung klimaneutrale Stadt ist auf Schienen. Der Wiener Klima-Fahrplan, den Wien als erste Stadt in Österreich beschlossen hat, ist unser Wegweiser. Wir setzen dabei auf den Ausstieg aus fossilen Energieträgern mit beispielsweise noch mehr Sonnenstrom, den Schutz und den Ausbau der Grünräume, umweltfreundliche Mobilität, aber auch auf Kreislaufwirtschaft in möglichst vielen Lebensbereichen.

Wien steht dabei für einen sozialen Klimaschutz. Wir sehen den Schutz unserer Lebensgrundlagen als soziale Aufgabe. Darum stehen für uns Maßnahmen im Mittelpunkt, die nicht nur gut für die Umwelt und das Klima, sondern auch gut für die Menschen sind. Denn: Für ein gutes und gesundes Leben braucht es ein gutes und gesundes Klima.

Auf diesem Weg wollen wir alle mitnehmen. Denn angesichts großer Herausforderungen braucht es besonders viel Überzeugungsarbeit, Dialog und Beteiligung. Die Krise betrifft uns alle, daher kann sie auch nur gemeinsam gemeistert werden. Wir suchen als Stadt dabei gezielt Allianzen mit vielen Bereichen – mit der Wirtschaft, mit unterschiedlichsten Institutionen, aber auch mit der Zivilgesellschaft.

Gerade in kirchlichen Organisationen gibt es in Pfarren viele engagierte Menschen, die den Umweltschutz aktiv vorantreiben und leben - FairWandeln-Pfarrgruppen sind nur ein wichtiges Beispiel. Diese Partnerschaften sind für uns ein enorm wichtiger Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt!

Mit der UMWELTBERATUNG haben wir eine Einrichtung, die mit vielen Anregungen für den Klimaschutz im Alltag genau diese Zielgruppen anspricht. Ergänzend bieten wir als Stadt Förderungen für PV-Anlagen und Begrünungen von Dächern oder Innenhöfen, die auch für Pfarren interessant sind. Das Beteiligungsprojekt „Klimateam“ und die interaktive mobile Ausstellung „Klima-Tour“ sind weitere Möglichkeiten, das Thema Klimaschutz nahe zu den Menschen zu holen.

Eines sollte uns klar sein: Jeder Aspekt unseres täglichen Lebens hat klimarelevante Auswirkungen. Wie wir wohnen, uns fortbewegen oder unsere Freizeit gestalten. Wenn wir unsere hohe Lebensqualität für die Zukunft sichern wollen, müssen wir heute in unserem Alltag damit anfangen – jeder noch so kleine Schritt zählt! 

Ein großes Danke an alle, die in den vielen Pfarren aktiv zum Klimaschutz beitragen!

Jürgen Czernohorszky, Wiener Klimastadtrat
 


 

Klimaschutz verbindet: Kirche und Klimabündnis als starke Partnerinnen

 

Wie leben wir heute so, dass ein gutes Leben für alle möglich bleibt – für kommende Generationen ebenso wie für Menschen in anderen Teilen der Welt? Diese Frage verbindet die kirchliche Umweltarbeit seit Jahrzehnten mit dem Klimabündnis.

 

Das 30-jährige Bestehen des Umweltbüros der Erzdiözese Wien ist daher nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein ermutigendes Zeichen: Beharrliches Engagement kann viel bewegen.


Kirchlicher Klimaschutz begann lange vor der Enzyklika Laudato si’, mit der Papst Franziskus 2015 der weltweiten Umweltarbeit der Kirche neuen Rückenwind verlieh. Vieles, was vor 30 Jahren von engagierten Pionier:innen angestoßen wurde, gehört heute zu den drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Denn die Klimakrise ist nicht allein eine technische oder ökologische Herausforderung. Sie berührt Fragen der Gerechtigkeit, unseres Lebensstils und der Verantwortung füreinander.


Das Klimabündnis versteht sich als globale Partnerschaft. Es verbindet Städte, Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Betriebe und Pfarren in Europa mit indigenen Organisationen im Amazonasgebiet. Unser gemeinsamer Leitgedanke lautet: global denken, lokal handeln. Gerade Pfarren sind dafür wichtige Orte. Hier werden weltweite Zusammenhänge im Alltag konkret – beim Einkauf für das Pfarrfest, in der Kinder- und Jugendarbeit, bei der Nutzung von Gebäuden und Freiräumen, in der Wahl unserer Verkehrsmittel oder im gemeinschaftlichen Feiern.


Seit 2019 ist die Erzdiözese Wien Teil des Klimabündnis-Netzwerks. Damit ist es nicht bei einem symbolischen Zeichen geblieben. Engagierte Pfarren zeigen, wie Schöpfungsverantwortung gelebt werden kann: durch Mehrweggeschirr und regionale, faire Bio-Lebensmittel bei Veranstaltungen, durch begrünte Flächen, Bildungsangebote oder klimafreundliche Mobilität. Der Beitritt zum Klimabündnis hilft dabei, bestehende Aktivitäten zu bündeln, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.


Dabei erleben wir immer wieder: Klimaschutz bedeutet nicht in erster Linie Verzicht. Es geht um ein gutes Maß, um Dankbarkeit und um die Freude an dem, was gemeinschaftlich möglich ist. Ein achtsam gestaltetes Fest kann schöner sein, weil es Menschen und regionale Produzent:innen verbindet. Begrünte Pfarrflächen schaffen Lebensraum, spenden Schatten und werden zu Orten der Begegnung. Kinder und Jugendliche erfahren durch konkrete Projekte, dass sie etwas bewirken können. Aus vermeintlicher Ohnmacht wächst so Zuversicht.


Die kirchliche Umweltarbeit bringt in die Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis eine besondere Stärke ein: Sie verbindet praktisches Handeln mit ethischer und spiritueller Tiefe. Sie erinnert daran, dass die Auswirkungen der Klimakrise ungleich verteilt sind und vor allem jene Menschen treffen, die am wenigsten zu ihr beigetragen haben. Schöpfungsverantwortung und Klimagerechtigkeit gehören deshalb untrennbar zusammen.

 

Die vergangenen 30 Jahre zeigen: Kirchliche Umweltarbeit schafft Veränderung, wenn sie globale Verantwortung mit konkretem Handeln vor Ort verbindet. Genau darin liegt auch die Stärke der Zusammenarbeit zwischen dem Umweltbüro der Erzdiözese Wien und dem Klimabündnis.

 

Zum Jubiläum gratuliert das Klimabündnis Österreich herzlich und dankt allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten für ihren Mut, ihre Ausdauer und die vielen Schritte, die bereits gesetzt wurden. Zugleich richtet sich der Blick nach vorne: Nutzen wir die Kraft der Gemeinschaft, um aus Verantwortung Zuversicht und aus guten Ideen gelebte Veränderung werden zu lassen. Denn Schöpfungsverantwortung beginnt vor Ort und wirkt weit über die eigene Gemeinde und Pfarre hinaus.

 

Elke Kastner, Geschäftsführerin des Klimabündnis Österreich

 

 

 

HANDLUNGSANSTÖSSE


Mit der Broschüre „Pfarre klimafit gestalten“ hat das diözesane Umweltbüro versucht, eine einfache Handreichung für alle Pfarren zu gestalten. Neben kurzen Fachartikeln enthält die Broschüre zahlreiche Tipps für die Umsetzung in der Pfarre, sowie eine Checkliste, für eine erste Einschätzung. Die 32seitige Broschüre kann hier als PDF heruntergeladen werden ...


Machen auch Sie eine Klimakonferenz in Ihrer Pfarre! Alle Informationen gibt es hier ... 

 

MEINUNG

 

Renate Delpin denkt darüber nach, passend zum obenstehenden Thema, warum die Kunst des achtsamen Lebens von Franz von Assisi - Mit dem Herzen auf die Schöpfung schauen - heute aktueller ist denn je ...

 

Traude Novy erzählt anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums, warum die Diözesansportgemeinschaft eine der prägendsten Organisationen für ihr Leben war und teilt mit uns ihre Erinnerungen an die Anfangsjahre in der Pfarre Gumpendorf ...

 

Evelyn Hödl schreibt zum Hiroshima-Gedenken in diesem Jahr über das Ende der Regelwerke in der Welt und die Künstliche Intelligenz als neue Herausforderung ...

 

Traude Novy nimmt den Sager des Bundeskanzlers „Kindererziehung ist keine Arbeit“ zum Anlass, um zu fordern, dass es endlich eine Bewusstseinsänderung und gesetzliche Maßnahmen braucht, damit die unbezahlte Care-Arbeit von Frauen besser gesehen und aufgeteilt wird ...

(Zu diesem Thema gibt es auch einen offenen Brief der Vizepräsidentin der KA Kärnten ...)

 

AKTUELLES AUS DER KA

 

Die Katholische Männerbewegung hat neue Vikariatsvorsitzende im Norden und Süden gewählt. Franz Hofbauer, KMB Obmann der Pfarren Bierbaum am Kleebühel und Königsbrunn am Wagram, ist zum neuen Vikariatsobmann der KMB Nord gewählt worden. Wolfgang Stöberl, Pfarrobmann der KMB Brunn am Gebirge, ist zum neuen Vikariatsobmann der KMB Süd gewählt worden.

 

Unser KA Generalsekretär Christoph Watz war beim "Frühstück mit Inhalt" im Bildungszentrum St. Bernhard eingeladen und hat dort über die Frage "Was braucht unsere Gesellschaft" gesprochen. Das Gespräch kann hier nachgehört werden ...

 

Wir haben im Rahmen der Verkehrswende Aktionstage die Forderung nach Tempolimit 30/80/100 erneuert ...

 

Im Zuge des Protestes gegen die Ostumfahrung in Wiener Neustadt haben wir auch eine Unterschriftenaktion unterstützt. Der Neustädter Bürgermeister Schneeberger (ÖVP) hat 2023 die Daten von 1.800 Unterzeichner*innen dieser Petition unrechtmäßig für einen politischen Serienbrief missbraucht, wie der Verwaltungsgerichtshof festgestellt hat ...

 

Im Beitrag von Stephan Pernkopf wurde der „Niederösterreichische Diözesane Umweltpreis“ erwähnt. Dieses Jahr wurden zwei Pfarren aus der Erzdiözese ausgezeichnet: der insektenfreundliche Friedhof mit nachhaltiger Bestattungshalle in Kritzendorf und der Themenweg „Neunkirchner Sonnengesang“. Den Bericht dazu gibt es hier ...

 

Das Umweltbüro hat, wie oben schon geschrieben, sein 30-Jahr-Jubliäum gefeiert und zwar mit einem Fest im Arkadenhof.

 

Die Diözesansportgemeinschaft Wien hat ihr 75-Jahr-Jubiläum mit einem Gottesdienst und einem Festakt im Juni gefeiert.

 

AKTIVITÄTEN

 

Am Mittwoch, 30. September gibt es im Otto-Mauer-Zentrum um 18 Uhr im Rahmen des Themenschwerpunktes „Generationengerechtigkeit“ ein Diskussionsforum der Katholischen Jugend Wien mit dem Titel „Trau keinem über/unter 30!“. Dabei stellen sich Ältere und Jüngere den Fragen der jeweils anderen Generation ...

 

Und in der gleichen Reihe kommt am Mittwoch, 14. Oktober um 19 Uhr Josef Riegler und referiert zum Thema "Ökosoziale Marktwirtschaft – generationengerecht" mit seiner Grundlage der Katholischen Soziallehre ...


Weitere interessante Veranstaltungen des Forums Zeit und Glaube finden Sie hier ...

 

Ein Jubiliäum haben wir noch: Hands on Mentoring feiert 10 Jahre am Freitag, den 25. September ab 16:30 Uhr ...

 

Am gleichen Tag, Freitag, den 25. September findet ab 19 Uhr eine queere Schöpfungsfeier im Kirchenschiff in der Siebenbrunnenfeldgasse 24 im 5.Bezirk statt. Mitveranstalterin ist die Katholische Hochschuljugend. In sieben Stationen entfaltet sich ein sinnlicher Weg aus Musik, Klang, Bewegung und Begegnung. Queerness wird dabei als Teil eines lebendigen, göttlichen Schöpfungsgeschehens erfahrbar: vielfältig, kreativ und zutiefst gut. Und um 22.30 Uhr startet die Afterparty mit Fanja Live und DJ Miss Ivanka T. Die Feier versteht sich als offener Raum der Willkommenskultur und richtet sich nicht nur an queere Menschen, Allys, Regenbogenfamilien sondern an alle, die Kirche als einen Ort erleben möchten, der verbindet, stärkt und Vielfalt feiert ...

 

Davor, um 14 Uhr, bietet das Welthaus Wien noch eine digitale Schnitzeljagd zum Thema Fleischkonsum rund um den Stephansdom an ...

 

Am Donnerstag, 24. September um 18.00 Uhr findet in der Franziskanerkirche eine Ökumenische Feier "800 Jahre Franz von Assisi in interreligiöser Gastfreundschaft" statt, mitveranstaltet vom Umweltbüro und Religionsforfuture ...

Die Gemeinde St. Ruprecht (beim Schwedenplatz) veranstaltet am Samstag, 3. Oktober ab 14 Uhr den Studientag "Klima Krise Kirche" - Politische und theologische Reflexionen zur „Schöpfungszeit“. In einem Workshop und einem Vortrag von Prof. Helga Kromp-Kolb beschäftigen sich die Teilnhmer*innen mit der Analyse der gegenwärtigen Situation und möglichen Pfaden zu einer klimaverträglichen Zukunft. Das Programm gibt es hier ...

 

SPIRITUELLES

 

wir, diese welt,
wir erben von raubbau und gewalt –
die dies nicht wollen und doch
nicht imstande sind, das los abzuwenden.
und doch deine menschen sind, von dir gemacht,
um diese erde zu behüten:


überlass uns nicht unserer erschütterung,
erwecke unser gewissen, erleuchte unseren verstand.


der du gesagt hast,
dass du nie fahren lässt das werk deiner hände.
Beschäme uns nicht.


gesegnet, der du uns erweckst und nicht entwertest.
gesegnet du für dein wort,
das uns entlarvt, doch nicht vernichtet.
gesegnet du für deine achtung vor menschen,
und dass du auf uns deine hoffnung gesetzt hast,
dass du auf uns deine augen gerichtet hältst.


lass nahe kommen
dein wort von Befreiung.


aus: huub oosterhuis, um recht und frieden, 1989, patmos Verlag


Weitere spirituelle Impulse gibt es im Behelf "Die Schöpfung feiern" der KA Steiermark ...

 

Katholische Aktion der Erzdiözese Wien

1010 Wien, Stephansplatz 6/5

 

Tel. +431515523312 | katholische.aktion@edw.or.at | www.ka-wien.at | KA auf Facebook

 

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