Industrieviertelakademie, Austellung "Alerta Amazônia", Kreuzwege
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Februar 2026


 

Liebe Leser*innen!


Das Dom Museum macht seit vielen Jahren sehr interessante Sonderausstellungen. Die aktuelle ist zum Thema „Alles in Arbeit“. „Arbeit bestimmt den Alltag. Sie bestimmt den Großteil des menschlichen Lebens (nicht nur Erwerbsarbeit). Arbeit legt fest, wie und mit wem der Großteil des Tages verbracht wird“, sagt Direktorin Johanna Schwanberg in ihrem Kommentar.


Die Ausstellung thematisiert die unterschiedlichsten Aspekte wie Beruf, Ausbeutung, Gerechtigkeit, unsichtbare Arbeit (Care-Arbeit) und Ruhezeit/arbeitsfreie Zeit im umfassenden Sinn. Das ist sehr wichtig, denn allzu oft wird Arbeit nur auf Erwerbstätigkeit reduziert. Dabei umfasst Arbeit viel mehr als das, was bezahlt wird. Besonders Care-Arbeit trägt enorm zum Funktionieren unserer Gesellschaft bei – trotzdem sie ungleich verteilt ist, häufig auch unsichtbar.

 

Deswegen ist es dringend nötig, Arbeit wieder breiter zu denken und anzuerkennen, welche Leistung wir als selbstverständlich hinnehmen, obwohl sie zentral für unser Zusammenleben sind. Mein „Lieblings“-Bild der Ausstellung im Dom Museum befindet sich im Abschnitt zur unbezahlten Arbeit, „Maria mit dem Jesuskind“, Künstler*in anonym aus dem 16. Jahrhundert: Es zeigt das Jesuskind im Arm seiner Mutter. Im Hintergrund erkennt man Josef, wie er gerade Windeln aufhängt.


Wir leben in einer Zeit, wo sich die Arbeitswelt rapid verändert. Jede Veränderung erzeugt Angst. Angst den Job zu verlieren, Angst, dass ich mit meinem Fachwissen den Anschluss in meinem Job verpasse. Gerade Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sind hier beherrschende Themen, wie es auch Papst Leo XIV. erkannt hat. Hier braucht es umfassende Rahmenbedingungen, um Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen.


Wer im sich kirchlichen Bereich mit dem Thema Arbeit beschäftigt, kommt am ehemaligen Linzer Bischof Maximilian Aichern nicht vorbei. Am 31. Jänner ist er verstorben. Nicht umsonst hat er den Titel "Sozialbischof" erhalten, war er doch verantwortlich für zwei Sozialhirtenbriefe in Österreich – „Der Mensch ist der Weg der Kirche“, 1990 und „Sozialwort des ökumenischen Rates der Kirchen“, 2005. Mit seiner Haltung und seinem Amtsverständnis hat er sich nicht nur Freunde erworben, oft ist er mit seinem Engagement für Ehrenamt und Arbeit angeeckt.

 

In der Diözese Linz gibt es seit seiner Amtszeit eine Arbeitslosenstiftung, einen Kollektivvertrag für die Diözese (den ersten in Österreich) und gemeinsam mit wesentlichen Stakeholdern, wie Gewerkschaft und Arbeiterkammer, gründete er die Allianz für den freien Sonntag. Maria Etl beschreibt in ihrem Kommentar, warum diese Plattform auch heute unverzichtbar ist. Trotz vieler Versuche, wie zuletzt bei der Paketzustellung, diesen freien Sonntag aus gewinnorientierten Gründen auszuhöhlen, wird diese Allianz Jahr für Jahr größer.


Wichtig ist es uns, als KA das Erbe von Bischof Maximilian Aichern weiterzutragen und die sozialen Themen weiterhin hochzuhalten, denn wie es im Sozialhirtenbrief 1990 heißt: „Der Mensch ist der Weg“ und damit sind nicht nur einzelne Privilegierte gemeint, sondern ein gutes Leben alle.

Ihr Reinhard Bödenauer

 

 

 
THEMA Alles in Arbeit

"Alles in Arbeit" ist die aktuelle Ausstellung im Wiener Dom Museum und noch bis 30. August 2026 besuchbar. Alle Infos dazu gibt es hier ...
  
Die KAB Wien bietet für Gruppen ein Rooftop-Package zum Besuch der Austellung mit anschließender Jause. Alle Infos finden Sie hier ...
 


 

Alles in Arbeit

 

Wer dieser Tage das Dom Museum Wien betritt und sich über die Wendeltreppe in den Ausstellungsbereich begibt, wird mit einem großformatigen Gemälde von Lowell Nesbitt konfrontiert: in fotorealistischer Manier zeigt es den ikonischen 1962 eingeführten IBM 6400 Rechner – und markiert damit die damalige radikale Veränderung moderner Arbeit.

 

Nesbitts Gemälde des brandneuen Rechners aus dem Jahr 1965 spiegelt den Zeitgeist, denn „in dieser Frühzeit der Computerisierung dominierte die Vorstellung perfekter, störungsfreier Produktionsvorgänge durch die Minimierung der „Fehlerquelle Mensch“, wie Vanessa J. Müller, Co-Kuratorin der Schau „Alles in Arbeit“, im Katalog zur Ausstellung erklärt.

 

Arbeitsprozesse wurden neu organisiert, doch die Hoffnung nach Entlastung des Menschen durch die Maschine trat nicht in vollem Umfang ein: „Die zeitsparenden Effekte“, so Müller, „wurden durch ein ansteigendes Volumen der Arbeitsaufgaben kompensiert, oft aufgrund der Komplexität einzelner Vorgänge.“


Für heutige Betrachter*innen knüpft die Darstellung des IBM 6400 indirekt an die von K.I.-getriebenen Umbrüche geprägte Arbeitswelt an. Sie verweist auf die Hoffnungen und Sorgen, die der Gedanke, Maschinen würden den Menschen immer Arbeit „abnehmen“, mit sich bringt.


In einer Gegenwart, die von diesem tiefgreifenden Wandel der Arbeitswelt und zugleich von wirtschaftlichen Krisen und globaler Ungleichheit geprägt ist, gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Thema Arbeit neue Dringlichkeit. Neben künstlicher Intelligenz und Automatisierung stellen Plattformarbeit, Migration, Care-Krise und soziale Prekarität alte Sicherheiten in Frage.

 

Die Rolle der Arbeit wird neu verhandelt – global wie individuell. Die Ausstellung „Alles in Arbeit“ – noch bis 30. August 2026 im Dom Museum Wien zu sehen – versammelt daher verschiedenste Perspektiven und künstlerische Zugänge, die zu einer persönlichen Reflexion der gesellschaftlichen Situation aber auch des eigenen Arbeitslebens einladen.


Im Zentrum der Ausstellung steht das menschliche Ringen mit der Frage nach Erwerbsarbeit. Doch der Begriff von Arbeit wird in den Kunstwerken selbst immer wieder in Frage gestellt und erweitert. So werden auch Werke gezeigt, die sich mit unsichtbarer, unbezahlter oder zu gering bezahlten Tätigkeiten auseinandersetzen: Care-Arbeit, Hausarbeit, künstlerischer Arbeit, Protestformen oder Prokrastination – Bereiche, die in traditionellen Arbeitsdefinitionen oft marginalisiert werden.

 

Gerade in einer Zeit, in der K.I.-gestützte Technologien selbst für große Teile kreativer und geistiger Arbeit zum Einsatz kommen, haben jene Bereiche der Arbeitswelt, in denen Menschlichkeit, Gerechtigkeit und die Sorge füreinander gefragt sind, mehr denn je Aufmerksamkeit verdient.


In der Ausstellung eröffnet das besondere Werkepaar einer mittelalterlichen Skulptur und einer zeitgenössischen Textilarbeit den assoziativen Raum zu Care-Arbeit und weiblicher Fürsorge, die über Jahrhunderte hinweg mit struktureller Geringschätzung verbunden war – und es vielerorts bis heute ist.

 

Neben der „Thernberger Madonna“ (um 1320), einem kunsthistorisch bedeutenden Beispiel gotischer Skulptur, wird die Arbeit „all-in (check, pink)“ (2023) gezeigt, ein skulpturales Schürzenobjekt von Birke Gorm aus Materialien, die an Tischdecken, Küchentücher, an Kochen, Waschen, Pflegen erinnern – an jene alltäglichen Arbeiten, die meist nicht als „Arbeit“ wahrgenommen werden, obwohl sie zentrale Lebensbereiche zusammenhalten.


Die Ausstellung verdeutlicht, dass Arbeit nicht nur ein politisch aktuelles, sondern auch ein existentiell aufgeladenes Thema ist, das sich tief in kulturelle, religiöse und soziale Deutungssysteme einschreibt. Arbeit bestimmt den Großteil des menschlichen Lebens, indem sie festlegt, wie und mit wem der Alltag verbracht wird, wieviel Geld einem zur Verfügung steht, welchen gesellschaftlichen Wert oder Nutzen man hat. Menschen arbeiten, um zu überleben – durch Nahrungssicherung, Schutz, Pflege, Herstellung –, aber auch, um sich auszudrücken, zu gestalten, zu verbinden. Arbeit strukturiert Zeit, Raum und soziale Beziehungen.
„Alles in Arbeit“ erzählt, wie sämtliche Ausstellungen des Dom Museum Wien seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2017, keine chronologische Geschichte, sondern nähert sich dem Thema Arbeit über diverse Zugänge – politisch, sozial, religiös, ästhetisch. Die Ausstellung spannt anhand von Grafik, Malerei, Skulptur, Fotografie, Video- und Installationskunst einen großen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart.


Dabei werden verschiedene Facetten der vielgestaltigen Thematik beleuchtet: Die Ausstellung lädt zur Reflexion über die Beziehung zwischen Individuum und Arbeit ein, spürt der Darstellung verschiedener Arbeitsrealitäten in der Kunst nach und setzt sich mit der oft übersehenen Care-Arbeit sowie prekärer Arbeit, die sich unterhalb der Sichtbarkeitsgrenze abspielt, auseinander. Dabei rückt sie Überlegungen über gerechte als auch ungerechte Entlohnung sowie die Themen Anerkennung und Nichtanerkennung von Arbeit in den Fokus. Schließlich werden auch Muße und Nichtstun, zusammen mit der Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags, angesprochen.


Beim Verlassen des Museums trifft man ein zweites Mal auf eine Arbeit, die Besucher*innen bereits im Stiegenhaus auf die Thematik einstimmt: Die sechsteilige Videoinstallation „One Euro“ (2015) von Oliver Walker zeigt auf je einem Monitor Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt bei der Arbeit – genau so lange, bis sie einen Euro verdient haben.

 

Während der Baumwollpflücker über eine Stunde im Einsatz ist, sieht man den Unternehmenschef eines globalen Konsumgüterkonzerns nur eine Sekunde. Ohne erklärenden Kommentar, allein durch den Faktor Zeit, macht das Werk drastisch erlebbar, wie ungleich Einkommen, Arbeitswert und Lebensrealitäten verteilt sind und wie tief diese Ungleichheit in globalisierten Produktions- und Konsumstrukturen verankert ist. Walkers Arbeit wirkt nach – wer arbeitet wie, zu welchen Bedingungen und mit welcher Anerkennung?

 

Das sind hochaktuelle Fragen, die weit über Ökonomie und Technologie hinausreichen. Arbeit bleibt auch in Zukunft nicht nur notwendig, sondern ist Gradmesser sozialer Teilhabe, politischer Gerechtigkeit und kultureller Zugehörigkeit – lokal wie global.

 

Johanna Schwanberg, Direktorin des Wiener Dom Museums

 

Dieser Kommentar erschien zuerst in der Zeitung "Zeitzeichen | Dezember 2025" der KABÖ.

 


 

Ein gemeinsamer freier Tag

 

Arbeit erfüllt uns, sie fordert uns heraus, sie gibt unserem Leben Richtung. Doch wir Menschen sind mehr als unsere Aufgabenlisten. Wir sind soziale Wesen, die Zeit miteinander brauchen – gemeinsame Zeit, nicht irgendwann, sondern gleichzeitig.

 

Genau dafür steht der freie Sonntag. Seit 25 Jahren setzt sich die Allianz für den freien Sonntag Österreich dafür ein, dass dieser gemeinsame Ruhetag nicht ausgehöhlt wird, sondern geschützt bleibt. Die erste Allianz entstand 1997 in Oberösterreich, als Reaktion auf gesetzliche Entwicklungen, die mehr Sonntagsarbeit ermöglicht hätten. Schon damals war klar: Wird der Sonntag zur Arbeitszeit, verliert die Gesellschaft etwas Wesentliches.

 

Der freie Sonntag ist ein kostbarer Taktgeber. Er schenkt uns einen Moment des Stillstands in einer Welt, die immer schneller wird. Wer sonntags arbeitet, während Familie und Freunde Freizeit haben – etwa in der Gastronomie, im Tourismus, beim Öffentlichen Verkehr, Sicherheitsdiensten, Pflege – kennt die Folgen: Gemeinsamkeit schrumpft. Ausflüge finden ohne einen statt, Treffen werden seltener, Beziehungen dünner. Freundeskreise verändern sich nicht aus fehlendem Willen, sondern aus fehlender Zeit.

 

Auch die Gesundheit leidet. Sozialwissenschafter:innen warnen seit Jahren vor den Belastungen permanenter Beschleunigung. Ohne regelmäßige und planbare Pausen geraten Körper und Seele aus dem Gleichgewicht. Bewusste Ruhezeiten für Stressabbau, Regeneration und Lebenszufriedenheit sind ein Grundpfeiler unserer Lebensqualität – ein Schutzschild gegen Erschöpfung.

 

Der Sonntag ist daher weit mehr als ein traditioneller Ruhetag. Er ist ein soziales Versprechen: Wir haben Zeit füreinander. Zeit für Gespräche, Natur, Gottesdienst, Hobbys, Stille.


Zeit, in der niemand etwas leisten muss. Eine Zeit, in der wir wieder spüren, was uns wirklich trägt. Die Allianz für den freien Sonntag Österreich erinnert seit nunmehr 25 Jahren unermüdlich daran, wie wertvoll dieser gemeinsame Tag ist – und wie schnell er verloren gehen könnte, wenn wirtschaftliche Einzelinteressen über das Wohl von Menschen gestellt werden.

 

Im kommenden Herbst feiert die Allianz dieses Jubiläum – ein Anlass, innezuhalten und Danke zu sagen. Danke an alle, die sich seit 2001 dafür einsetzen, dass der Sonntag frei bleibt. Für eine Gesellschaft, in der Arbeit wichtig ist, aber nicht alles. Für ein Miteinander, in dem Menschen Raum für Beziehungen haben. Für ein Leben, das mehr kennt als Verpflichtungen.

 

Der freie Sonntag ist ein Stück Lebensqualität – und wir alle profitieren davon, wenn wir ihn gemeinsam schützen. Und manchmal beginnt gutes Leben mit etwas ganz Einfachem: einem gemeinsamen freien Tag.

 

Maria Etl, Koordinatorin der Allianz für den freien Sonntag Österreich

 


 

HANDLUNGSANSTÖSSE zum Thema Arbeit


Mit dem speziellen Gesprächsformat der “Küchengespräche” eröffnet die KAB Wien einen Raum für Austausch über Themen rund um Care-Arbeit. Dabei werden die Küchen der Gastgeber*innen bespielt. Alle Infos dazu gibt es in diesem Flyer ...


Der Diskussionswürfel der KABÖ ist ein „Gesprächsimpuls für Gruppen“ oder für „Nachbarschaftsgespräche“ zu den Themen: Care-Arbeit, Arbeitslosengeld, und Gute Arbeit. Diskussions-Würfel schicken wir gerne gratis zu.


Das Engagement der Sonntagsallianz können Sie unterstützen: Durch die Bestellung von fair produzierten Shirts mit Sprüchen wie „Sonntag frei - Ich bleib dabei!“, „A schlaue Frau macht sonntags blau“, “Habt’s mi gern am Tag des Herrn“ oder „Am Sunntag zua i mecht mei Rua“, dem Sonntags-Bier oder durch Verbreitung der Petition.

 

Unser Mentoring-Projekt „Hands-On“ unterstützt arbeitssuchende Jugendliche. Wenn Sie junge Menschen kennen, die Begleitung bei der Jobsuche brauchen, melden Sie sich gerne bei Eva Rosewich! „Hands On“ arbeitet im Netzwerk „Mentoring-Austria“ mit vielen anderen Programmen zusammen, z.B. mit der Mentoring-Organisation „Sindbad“. Auch diese sucht derzeit ehrenamtliche Mentor*Innen. Nähere Infos gibt es bei unverbindlichen Online-Infosessions ...

 

 

 
GESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT

 

Am Do., 12. März findet die Industrieviertelakademie 2026 im Bildungszentrum St. Bernhard statt. Dabei geht es darum wie Frieden im Kleinen und im Großen geht. Mit Inputs und Workshops zur Spiritualität des Friedens, häuslicher Gewalt, militärischen Bedrohungen und gewaltfreier Kommunikation ... 

 

Ebenfalls um das Thema Frieden geht es am Mo, 2. März im Otto-Mauer-Zentrum. Traude Novy spricht hier mit Pete Hämmerle über Hildegard Goss-Mayr, langjährige Vizepräsidentin des Internationalen Versöhnungsbundes. Ihr Credo war, dass politische Konflikte nur auf dem Weg der Gewaltlosigkeit gelöst werden können ..

 

Am Di. 10. März gibt es im Rahmen des FairWandeln-Vernetzungstreffen einen Besuch der Austellung "Alerta Amazônia" in der Votivkirche. Frauen aus dem brasilianischen Amazonasgebiet dokumentieren mit ihren kunstvollen Stickereien, die "Arpilleras" genannt werden, ihre Lebenssituation und wie Klimawandel und Ressourcenausbeutung allmählich Amazonien zerstören und den Menschen die Lebensgrundlagen rauben. Die Ausstellung ist bis 26.April geöffnet. Alle Infos dazu hier ...

 
MEINUNG

 

Zur Weihe unseres neuen Erzbischofs hat Traude Novy geschrieben, welche Wünsche sie an ihn hat ...

 

Das Zitat „Dies Österreich ist die kleine Welt, auf der die Große ihre Probe hält“ von Friedrich Hebbel nimmt Traude Novy zum Anlass um sich einige Gedanken zum derzeitigen Weltgeschehen zu machen ...

 

SOLIDARISCHE SPIRITUALITÄT


 

 

Am Do. 26. Februar gibt es wieder einen queeren Kreuzweg in der Votivkirche, Mitveranstalter sind unteranderm die KA, die KHJ und die KJ. Der Kreuzweg verbindet die Passion Jesu mit heutigen Erfahrungen queerer Personen, die aufgrund ihrer religiösen, sexuellen und geschlechtlichen Identität aus ihrem Land flüchten mussten. Der Kreuzweg richtet sich an alle Menschen - unabhängig von Glauben, sexueller Orientierung oder Alter ...


"Jesus im Stacheldraht" ist ein Theaterprojekt des Pfarrnetzwerks Asyl mit dem Theater der Unterdrückten und SOS Balkanroute. An diesem Abend arbeiten sie mit Methoden mit dem Publikum daran, wie wir unseren persönlichen Jesus aus dem Stacheldraht seiner Privilegien, seiner Bequemlichkeiten und der Sicherheit zu den Guten zu gehören, befreien können. um echte Erlösung zu finden. Sa. 28. Februar in der Pfarre Altsimmering und So. 1. März in der Pfarre Machstraße ...

Das Pfarrnetzwerk Asyl veranstaltet auch wieder verschiedende Flüchtlingskreuzwege. Alle Infos dazu hier ...

 

Der Ökumenischer Weltgebetstag am Fr. 6. März unter dem Titel "Kommt, lasset euch stärken!" lädt zu den Frauen aus Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, ein.Veranstaltungen dazu gibt es in Wien und in verschiedenen Orten in Niederösterreich ...


Auch das Gebet für Gerechtigkeit & Frieden - unter anderem in Kooperation mit der KA Wien geht weiter. Nächste Termine in der Jesuitenkirche sind am 18.3. und 15.4. ...

 

DIES & DAS


 

Am 20.3. wird das Forschungsprojekt "Schwester Restituta und ihre Briefe aus der Haft" im Franziskus Spital Margareten präsentiert. Sie ist die einzige Ordensfrau, die von den Nazis für ihren Glauben und Widerstand nach einem Gerichtsprozess mit Todesurteil ermordet wurde ... Infos und Anmeldung ...


Wir gratulieren Hans Schachenhuber zur Wiederwahl zum Diözesanvorsitzenden der KMB. Einen Bericht über die Wahl gibt es hier ...

 

Die KABÖ feiert ihr 75jähriges Bestehen mit einer Diskussionsveranstaltung am Freitag, 13. März um 19 Uhr im Stephanisaal, Stephansplatz 3. Anna Wall-Strasser, Astrid Schöggl und Ulrich Brand diskutieren über Sozialökologische Transformationen und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Anmeldung bis bis 6. März unter kab.office@kaoe.at

 

Der nächste KAÖ-Salon "Brot, Wein und Armut" mit Bischof Josef Marketz und Judith Ranftler (Volkshilfe). Di, 3. März um 19 Uhr in der Spiegelgasse 3 (Mezzanin). Bitte anmelden bei office@kaoe.at

 

In der Debatte um die Landesverteidigung fordern die KMB OÖ und Pax Christi: "Umrüsten statt aufrüsten" und eine Ausbildung in gewaltfreier sozialer Landesverteidigung ... Und die Katholische Jugend sagt dass es nicht einzusehen ist, dass der Zivildienst weiterhin länger dauern soll als der Grundwehrdienst ...

 

Katholische Aktion der Erzdiözese Wien

1010 Wien, Stephansplatz 6/5

 

Tel. +431515523312 | katholische.aktion@edw.or.at | www.ka-wien.at | KA auf Facebook

 

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