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Angela Kempner

Angela Kempner

Vorsitzende Welthaus Wien

 

Ich bin in der Pfarre Donaustadt (Mexikoplatz, 1020 Wien) mit 17 Jahren gefirmt worden und habe mich danach in der Jungschar- und Jugendarbeit engagiert. Nach meiner Ausbildung zur Sozialarbeiterin habe ich gemeinsam mit engagierten Kollegen*innen 1982 eine Wohngemeinschaft für sozial benachteiligte Mädchen und Buben, das Kinderwohnheim Zirkelweg, kurz KIWOZI gegründet.

 

Sowohl das KIWOZI als auch ich haben in der Pfarre Schwechat Heimat gefunden. Die Pfarre befand sich in einem Prozess der Umstrukturierung von einer top down hierarchischen Kirche hin zur Bildung kleiner Gemeinschaften, die Leben und Glauben miteinander teilen wollten. Inspiriert durch das 2.Vatikanische Konzil und die Erfahrungen der Kirchlichen Basisgemeinden Lateinamerikas und ihren Schritten hin zur Überwindung von Diktaturen, der Wertschätzung der Verarmten und am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen bildete sich eine Kirche, die eine eindeutige Option für die Armen und Ausgegrenzten getroffen hatte.

 

Die Erfahrung in der Pfarre Schwechat und meine erste Brasilienreise haben mich in meinem Christsein inspiriert, motiviert und bestärkt. Der “wind of change” in Gesellschaft und Kirche war damals gut spürbar und hat beides umgestaltet. Bei meinem Entwicklungshilfeeinsatz von 1988-1992 mit dem ÖED (österr. Entwicklungsdienst, heute HORIZONT3000) konnte ich ein Stück Weg mit den kirchlichen Basisgemeinden Brasiliens gehen.

 

Für diese Erfahrung und das Lernen dürfen, vor allem mit den landlosen Kleinbauernfamilien Brasiliens, bin ich bis heute dankbar. Es waren nachhaltig prägende Zeiten. Die gemeinsamen Überlegungen und Aktionen wie Landlose zu ihrem Recht und damit zu einer Lebensgrundlage kommen hat vielen brasilianischen Aktivist/innen das Leben gekostet. Diese Zeiten der Not, des Hungers, fehlender Schulen und Gesundheitsversorgung haben die Menschen vor Ort oft nur durch gemeinschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität untereinander sowie mit ihrer tiefen Spiritualität durchgestanden. Einer Spiritualität, die durchzogen ist von der Verbindung zur Erde, die sie ernährt, und der tiefen Hoffnung, dass ein anderes, gutes Leben für alle möglich und notwendig ist.

 

Nach meinem Engagement als Projektreferentin für Brasilien bei der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar ist das Welthaus für mich ein Ort, an dem ich weiterhin den Blick auf Welt und Kirche richten und mich für unser gemeinsames Haus engagieren kann, in dem Menschen und Umwelt respektiert, geschützt und behütet werden.

 

Ich träume von einer offenen Kirche, in der alle gehört, mit ihren Talenten, Sorgen und Ängsten geschätzt werden, einer Kirche mit offenen Ohren und offenen Türen, die sich nicht an Formalitäten und überholte Traditionen klammert und auch Frauen die Möglichkeit haben, sich auf allen Ebenen einzubringen.

 

Besonders gefällt mir die Bibelstelle Exodus 3,7: „Der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne sein Leid. Ich bin herabgestiegen, um es der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in dem Milch und Honig fließen.“

Gott ist nicht teilnahmslos und unparteiisch, sondern Gott hört, ist da, geht mit und stärkt, befreit.

 

Ich bin eine Teamplayerin, kann gut zuhören, analytisch denken und freue mich Teil von Veränderungs- und Empowermentprozessen zu sein. Gegenseitige Stärkung und Ermutigung sind mir ebenso wichtig wie Respekt vor dem Tempo und Rhythmus der Menschen.

 

Eine Person besondere Bedeutung in meinem Leben hat Schwester Dorothy Mae Stang. Sie wurde als US-Amerikanerin 1931 in Dayton, Ohio, geboren und am 12. Februar 2005 bei Anapu, Pará, Brasilien, im Auftrag brasilianischer Großgrundbesitzer ermordet. Schwester Dorothy hat über 30 Jahre lang in Brasilien gelebt und sich für den Erhalt des Amazonaswaldes und die Rechte der Ärmsten der Armen, die Landlosen, eingesetzt.

 

Das Engagement Sr. Dorothys ist mir einerseits Vorbild und hat mich in meinem Einsatz für eine gerechtere Welt bestärkt aber auch herausgefordert. Wie weit würde ich gehen, wenn ich direkt bedroht werde? Wie stark ist mein Glaube, wenn es die eigene Existenz betrifft?

 

Und was jemanden vermutlich an mir überraschen würde, ist, dass ich, obwohl ich gesellig bin, kein Bier mag :-)

 

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Katholischen Aktion
Erzdiözese Wien

Stephansplatz 6/5
1010 Wien

Tel. +43 1 51552-3312
Fax: 01/ 51552-3143
katholische.aktion@edw.or.at

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