Montag 20. November 2017
Europa und der Stier

Das Erbe des 20. Jahrhunderts

Europa und der Stier [24]

 

Univ.-Prof. Gerhard Jagschitz zu Gast bei Richard Richter

 

Der Historiker für Zeitgeschichte an der Universität Wien betont im Rückblick auf die dramatischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, dass dieses nicht ohne das 18. und 19. Jh. zu verstehen sei. Die Entwicklung zur Demokratie, Erfindungen, technische Errungenschaften, Emanzipationsbewegungen und das steigende Selbstbewusstsein von Nationen schafften Unruhe, Umbrüche und den Verlust von Ordnungen. Vom 19. bis zum 21. Jh. setzten wesentliche Mentalitätsänderungen ein, man suchte nach Emanzipation von Zwängen und Abhängigkeiten, das Phänomen der Autorität veränderte sich grundlegend. Auf die Mehrschichtigkeit von Geschichte, auf die Zeitgebundenheit verschiedener Prozesse und Personen, die Vergleiche in der Geschichte unzulässig macht, wird im Gespräch eingegangen. Heute gilt es, mit der noch nicht bewältigten Globalisierung umzugehen, Konflikte aufzuarbeiten, nicht niederzuhalten, um den Frieden in Europa zu sichern und die Vielfalt in Europa als höchstes Gut zu verstehen.

 

Katholischen Aktion
Erzdiözese Wien

Stephansplatz 6/5
1010 Wien

Tel. +43 1 51552-3312
Fax: 01/ 51552-3143
katholische.aktion@edw.or.at
Darstellung:
http://www.ka-wien.at/