Freitag 24. November 2017
Andererseits

Die Pädagogik der WIrtschaftskrise

andererseits [47]

 

Was wir daraus lernen?

 

Was bedeutet emanzipatorische Bildung angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise? Muss heute anders gelernt werden? Oder sollte anderes gelehrt werden? Sind Rückgriffe auf Konzepte der Volksbildung der 1930er Jahre angebracht, die bekanntlich ebenfalls von großen Krisen gekennzeichnet waren? Oder braucht es neue Konzepte, neue Inhalte, neue Formen des Lernens und Lehrens?

Nicht erst, wenn der Kapitalismus ächzt und große Rettungsprogramme für Banken und Staatsbudgets unternommen werden, ist es an der Zeit, grundsätzliche Fragen an das System zu stellen: Braucht es ein anderes Wirtschaften? Stellt Solidarökonomie eine gangbare Alternative in diesen bewegten Zeiten dar?

Wenn nun aber das Lernen und das Wirtschaften angesprochen sind, stellt sich die Frage, ob und wie diese beiden Formen anthropologischen Seins miteinander verbunden sind: Kann eine Krise Lernanlaß sein? Oder hindert sie vielmehr am Lernen?

 

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