Samstag 18. November 2017
Gesellschaft

Menschen vor Profite. Verbindliche Regeln für Konzerne weltweit.

"Unverbindliche Selbstverpflichtungen von Konzernen greifen nicht"

 

An Bundeskanzler Kern und Außenminister Kurz richtet sich die Petition der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar: "Machen Sie sich stark für die Durchsetzung von Menschenrechten weltweit!" bei den Verhandlungen über ein verbindliches UN-Abkommen zur Verantwortung von Konzernen in Genf Ende Oktober.

 

Hier kann man sie unterstützen:

http://www.dka.at/schwerpunkte/petition-menschen-vor-profite/

 

Die Politik zum Handeln zwingen

 

Ob bei der Herstellung von unserer Bekleidung, der Ausweitung der Agrarproduktion oder dem Abbau von Rohstoffen: Die Aktivitäten transnationaler Konzerne führen immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden. Unverbindliche Selbstverpflichtungen der Unternehmen greifen nicht. Der UN-Menschenrechtsrat hat daher im Juni 2014 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die das Ziel hat, ein verbindliches Abkommen zur Regulierung transnationaler Konzerne zu erarbeiten. Es ist überfällig, endlich sicherzustellen, dass auch mächtige Wirtschaftsunternehmen die Menschenrechte respektieren sowie rechtliche Konsequenzen zu erwarten haben, wenn sie dies nicht tun.

 

Die Erarbeitung des TNC-Treaty wird von einer zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe von 23.-27. Oktober 2017 in Genf fortgesetzt. Dort sollen erste konkrete Elemente des Abkommens verhandelt werden.

 

Fordere mit uns die österreichische Bundesregierung JETZT auf, sich proaktiv an den Verhandlungen über ein verbindliches UN-Abkommen zur Regulierung von transnationalen Konzernen zu beteiligen und die EU-Position positiv im Sinne der Menschenrechte zu beeinflussen!

 

http://www.dka.at/schwerpunkte/petition-menschen-vor-profite/

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