Samstag 18. November 2017
Gesellschaft

KA – für Gerechtigkeit und Solidarität engagiert …

In der Langen Nacht der Kirchen waren diese Themen an mehreren Orten im Fokus

Großes Interesse wurde dem Welthaus-Projekt Pfarrgemeinde FairWandeln in Anwesenheit von KA-Präsident Walter Rijs und KA-Vizepräsidentin Evelyn Hödl in der Langen Nacht der Kirchen am 10. Juni 2016 in der Pfarre Kaiserebersdorf entgegengebracht.

 

Im persönlichen Bereich …

Das Thema „Schau nicht zurück“, Genesis 19,26, nahm das Ökumenische Forums christlicher Frauen – unter ihnen Vertreterinnen von kfb und KAV – im Rahmen eines Politischen Nachtgebets in der Anna-Kirche in das Blickfeld. Bei der Reflexion in Kleingruppen behandelten die Frauen dabei Themen wie die Klage der Starre, Ungerechtigkeit und Ohnmacht, um den Blick wieder nach vorne richten und hoffnungsvoll in die Zukunft gehen zu können. Der Austausch untereinander und die rege Diskussion eröffneten dabei Möglichkeiten zu anderen Sichtweisen, berichtete  Rosa Gmeiner.

 

„Mit der Silent Witnesses Ausstellung war die kfb und die Stabstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention zum zweiten Mal in der LNdK im Arkadenhof des EB Palais vertreten. Mit der Silent Witnesses-Kampagne gedenken wir der Frauen, die von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern ermordet wurden. Bei den Gesprächen mit BesucherInnen gaben wir viel Information über einige wichtige Institutionen, an die sich von Gewalt betroffene Kinder/Jugendliche/Erwachsene wenden können. Uns ist es Bewusst, dass noch viel Information notwendig ist, denn laut den Ergebnissen der Studie der Europäischen Grundrechtsagentur hat sich jede 8. Frau in Österreich, die Gewalt von ihrem Partner erleben musste, an keine Hilfseinrichtung gewandt, weil ihr Informationen über Hilfsangebote und Möglichkeiten fehlten“, legte Christina Lanmüller-Romero dar.

 

Auf landesweiter Ebene …

Die Wiener Allianz für den arbeitsfreien Sonntag mit VertreterInnen von GPA-djp, KAB, Familienverband und ksoe  war in der Langen Nacht der Kirchen wieder im Arkadenhof des Erzbischöflichen Palais präsent. Mit Aussagen und Schaufensterpuppen, die Frauen und Männer darstellten, am Sonntag frei haben oder arbeiten müssen, wurden die BesucherInnen vom Eingangstor zum Informationsstand geleitet. In dieser  Langen Nacht für den Sonntag erlebte KAB-Vorsitzender Philipp Kuhlmann einige kontroversielle und eine Reihe guter Gespräche über die Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags.              

 

Themen wie die Würde des Menschen und der Arbeit, TTIP, Arbeitszeitverkürzung oder der Nutzen einer ökologischen Steuerreform wurden am Stand der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB) behandelt. Gleichzeitig wurde dieser Ort gleich neben der Andreas-Kapelle eine Labestation für viele, die sich mit aufgeschnittenem Brot und Wasser für ihre nächsten Wege stärkten.

 

… und weltweit

Solidarisch mit den verfolgten Christen in aller Welt zeigten sich schon im Vorprogramm zur Langen Nacht eine Reihe von KA-Vertreterinnen, darunter viele Männer wie KMB-Diözesanobmann Helmut Wieser, durch ihre Teilnahme am von der CSI organisierten Schweigemarsch vom Stephansdom zur Augustinerkirche – siehe http://www.kmbwien.at/index.php?page=Aktuell&id=1013

 

Um Solidarität und Gerechtigkeit in einem weltweiten Rahmen ging es auch in der von der KA an die Kathpress vermittelten Deutschordenskirche, wo der Flüchtlingsberater der Bundesregierung und frühere Leiter des größten Flüchtlingslagers in Nahost, Kilian Kleinschmidt, das Flüchtlingsproblem in Westeuropa  (als) "nur die Spitze des Eisbergs" sah – siehe http://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/50876.html 

Franz Vock

 

 

 

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