Freitag 24. November 2017
Gesellschaft

KA vermittelte ein klimaneutrales Fest des Lebens

"Wir wollen nicht hinter geschlossenen Türen feiern, wir machen jetzt die Tore auf", sagte Kardinal Christoph Schönborn zu den zahlreichen Gästen aus Medien, Wirtschaft und Kultur beim Sommerempfang im Hof des Erzbischöflichen Palais am 1. Juni 2016, die miteinander ein Fest des Lebens feierten und unter die sich – angelockt von der Jass-Live-Band Wladigeroff Bros & 3tor - zahlreiche Passanten von der Rotenturmstrasse her mischten.

Wir haben eine große Verantwortung für zukünftige Generationen, der wir uns stellen wollen

Damit diese Feier des Lebens auch ein klimaneutrales Fest wurde und nicht zu Lasten anderer geht, machte das Bankhaus Schelhammer & Schattera Kardinal Schönborn ein ganz besonderes Geschenk an dem Abend und überreichte ihm dafür das Zertifikat mit der Übernahme der CO2 Kompensationszahlungen. „Nachdem jede Aktivität einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, war es dem Bankhaus Schelhammer & Schattera ein Anliegen, damit ein Zeichen zu setzen und diesen mit der Übernahme des Zertifikats  zu kompensieren“, sagte Herbert Ritsch, der Direktor für Wirtschaftsethik & Schöpfungsverantwortung des Bankhauses und ergänzte: „Die Mittel der Kompensationszahlung werden für alternative Energieprojekte in Entwicklungsländern verwendet“.

 

              

Sehr erfreut über diesen Schritt war auch der Umweltbeauftragte der Erzdiözese Wien und Leiter des KA-Umweltbüros, Markus Gerhartinger, der das Zertifikat vermittelt hatte und eine passende Parallele zwischen dem Tag des Lebens und dem ersten klimaneutralen Kardinalsfest fand: „Letztlich ist es auch eine Frage des Lebens, wie wir mit unserer Erde umgehen. Wir haben da eine große Verantwortung für die Welt und die zukünftigen Generationen, der wir uns auch als Erzdiözese Wien stellen wollen. Mit starken Partnern und sinnvollen Kooperationen wird es uns gelingen, hier unsere Aufgaben für eine ´enkeltaugliche Zukunft´ zu meistern!“, zeigte sich Gerhartinger überzeugt.

 

De-Dramatisieren, Humor bewahren und erwidern Sie nicht Schläge, die Sie einstecken

Zur schwierigen politischen Situation und den großen Herausforderungen rund um die Integration von Flüchtlingen erinnerte Schönborn an drei Regeln, denen sich der große Architekt Europas, Robert Schuman, verpflichtet fühlte und die auch heute von bleibender Relevanz seien: "Erstens: De-Dramatisieren Sie; zweitens: Bewahren Sie den Humor - und drittens: Erwidern Sie nicht die Schläge, die Sie einstecken".

 

Was es heißt das Leben miteinander zu feiern zeigte auch die iDance Company mit Trisomie-Kindern und Jugendlichen im kulturellen Teil des Festes. "Zeigen wir, dass Österreich beherzt seine Brückenfunktion wahrnimmt und Türen und Tore öffnet", appellierte Kardinal Schönborn an die Feiernden, unter denen sich auch KA-Präsident Walter Rijs, KA-Vizepräsidentin Evelyn Hödl, KA-Generalsekretär Christoph Watz, die Caritas, Der Sonntag, die Elisabeth-Stiftung für Schwangere in Not, oder die Gemeinschaft Cenacolo befanden, die jungen Menschen in Krisensituationen – besonders bei Drogenproblemen – die Möglichkeit zu einem Neubeginn bietet.

 

Franz Vock

 

 

 

Im Bild (v.l.n.r.): Georg Lemmerer, Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit, institutionelle Kunden & kirchliche Stellen, Vorstandsdirektor Gerd Stöcklmair, Kardinal Christoph Schönborn, der Direktor für Wirtschaftsethik & Schöpfungsverantwortung, Herbert Ritsch, und der Umweltbeauftragte der Erzdiözese Wien, Markus Gerhartinger.

(KAP) Appell zur "De-Dramatisierung" an Medienschaffende (pdf)

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