Freitag 24. November 2017
Gesellschaft

Minister Rupprechter vergab EMAS-Preis an 8 Pfarren

7 Wiener Pfarren wurden zu „beste Umweltteams“ 2016 gekürt – Für KA ein „Tag großer Freude“     

Wie intensiv sich die Katholische Kirche in Österreich für Umwelt- und Klimaschutz einsetzt wurde bei der EMAS-Konferenz 2016 sichtbar: Sieben Pfarren aus der Erzdiözese Wien und eine Pfarre aus der Diözese Graz-Seckau, die für das Umweltteam des Vereins zur Förderung kirchlicher Umweltarbeit angetreten waren, wurden von Umweltminister Andrä Rupprechter bei der EMAS-Konferenz 2016 am 18. Mai im Wiener Museums-Quartier in der EMAS-Kategorie zu den „besten Umweltteams 2016“ gekürt.  Die ausgezeichneten Pfarren sind: Absdorf, Stockerau, Cyrill & Method, Erlöserkirche, Franz von Sales, Lainz, Lanzenkirchen und Gratkorn.

 

Durch beherztes Handeln gemeinsam „Umweltwunder“ bewirken 

Gemeinsam können wir etwas bewegen! Die Bildung eines Umweltteams in der Pfarre ist deshalb auch wesentlich für den Erfolg des Umweltmanagements, war der Tenor an der Tagung. Pfarrer Wolfgang Fank aus Dechantskirchen (Stmk) stellte das Wunder der Photovoltaikvermehrung in seiner Pfarre vor, wo mit dem Erlös aus den für die erste Anlage gesammelten Spenden bereits im kommenden Jahr die 4. Anlage installiert wird. Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber, der Papst Franziskus beim Verfassen der Umweltenzyklika "Laudato Si" als wissenschaftlicher Berater unterstützt hatte, rief in seinem aufrüttelnden Referat eindringlich zu beherztem, raschem Handeln auf, was die KonferenzteilnehmerInnen sehr nachdenklich stimmte.

 

Für den Umweltbeauftragten der ED Wien und Leiter des KA-Umweltbüros, Markus Gerhartinger, war die Auszeichnung „ein Tag großer Freude, denn das große ehrenamtliche pfarrliche Engagement für unsere Schöpfung ist hier von oberster staatlicher Stelle gewürdigt worden.“ Dass die „EMAS“-Pfarren auf dem richtigen Weg sind, zeigen auch die Beschlüsse der Bischofskonferenz zur Enzyklika Laudato Si, die klare Einsparungsziele vorgeben, bestätigte  Gerhartinger. 

 

Die anderen Preise in der Kategorie „beste Umwelttteams“ gingen an das Umweltteam der Bezirkshauptmannschaften Niederösterreichs und an das Umweltteam der Agrarmarkt Austria. Die zweite EMAS Kategorie in der Preise vergeben werden sind „beste Umwelterklärungen“.

 

                                                                Foto: (c) BMLFUW, Sophie Deckert

 

Österreichweit gibt es mehr als 20 weitere Pfarren und andere kirchliche Einrichtungen die das freiwillige Umweltmanagement EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) bereits eingeführt haben. EMAS bietet eine Chance, die bisherigen Umweltaktivitäten in ein Gesamtsystem einzufügen und dem Engagement damit Dauerhaftigkeit zu verleihen. Die Besonderheit der ausgezeichneten Pfarren ist die sogenannte „Matrixzertifizierung“ – also eine Vereinfachung der Abläufe und z.B. ein gemeinsame Umwelterklärung für alle Pfarren.

 

Weitere Pfarren sind herzlich bei EMAS willkommen. 2016/17 soll es einen weiteren Ausbildungslehrgang für kirchliche EMAS Interessenten geben. Weitere Informationen zu EMAS und wie man zu EMAS kommt gibt Umweltbeauftragter Markus Gerhartinger (m.gerhartinger@edw.or.at; 0664/885 22 785) gerne!   

 

Der EMAS-Preis 2016 für das Umweltteam des Vereins zur Förderung kirchlicher Umweltarbeit in Österreich:

 

Darüber freuten sich die 


Markus Gerhartinger, Franz Vock

 

KAP -Minister Rupprechter vergab EMAS-Preis an acht Pfarren (pdf)

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