Sonntag 19. November 2017
Berichte

„Zum Segen sein gehört heilen, Heil bringen, aufrichten und begleiten“

sagte Franz Wilfinger, der Geistl. Assistent der KMB, beim Abend des Gebetes

„Zum Segen sein gehört heilen, Heil bringen, aufrichten und begleiten“, sagte der Geistliche Assistent der Katholischen Männerbewegung des Vikariates Wien Stadt, Pfarrer Franz Wilfinger, beim Abend des Gebetes in seiner Ansprache zum Thema „Ein Segen sein“, zu dem die KMB Wien Stadt in der Gebetswoche für den Wiener Stadtpatron, Klemens Maria Hofbauer, am 9. März 2015 nach Maria am Gestade eingeladen hatte. Wilfinger fügte dazu: „Wenn wir so etwas erleben, sagen wir dann gerne: Der ist ein Segen.“

„Ein Segen sein kann man durch arbeiten und beten“
Wilfinger berichtete, ein slowakischer Theologiestudent, der eine Vorliebe für das Alte Testament hatte, habe sich als Primizspruch „Ein Segen sollst du sein“ (Genesis12,2) gewählt. Abrahams Vertrauen sei es gewesen, „ein Segen für andere zu werden durch seine Hingabe“. Abraham habe im hohen Alter den Aufbruch „gewagt aus dem Vertrauen, das Gott ihm begleitet“, und sei so „zum Stammvater für alle geworden“, so Wilfinger. Ähnlich habe ihm der ehemalige Regens des Priesterseminars, Josef Toth, einmal gesagt: „´Gut das du da bist´ Ist das nicht ein Zeugnis dafür, der Mann ist ein Segen“, fragte Wilfinger.

„Haben sie es nicht schon in der Pfarre oder in der Männergruppe gehört, ´Der ist wirklich ein Segen´. Ist es nicht gut, dass es Männer gibt, die sich für andere einsetzen? Das beginnt damit, dass wir füreinander und miteinander beten. Das beginnt damit, dass es Großeltern gibt, die für die Enkerl beten. Ein Segen sein kann man durch arbeiten und beten. Man sollte manchmal auch einem Menschen sagen, ´Du bist ein Segen´“ , führte Wilfinger weiter aus. Segenszeichen seien „relativ einfach zu machen. Ein Segen sein ist weitaus schwieriger. Wie schön wäre es, wenn man selbst ein Segen wäre, wenigstens in der Fastenzeit. Die Ersten die davon gewinnen und dankbar sind, sind die engsten Angehörigen. Dort ist es am direktesten spürbar“, machte Wilfinger aufmerksam.

„Um ein Segen zu sein bedarf es des offen Seins für Gottes Stimme“
„Ein Segen sein wäre die bessere Seite. Das Gegenteil wäre ein Ekel“, gab Wilfinger zu bedenken. Um ein Segen zu sein bedürfe es „des offen Seins für Gottes Stimme und die Bereitschaft, etwas her zu geben, aber auch des aufmerksamen Zuhörens, um aufzurichten“, so Wilfinger. „Auch Abrahams Bereitschaft, Vertrauensvoll etwas los zu lassen, um für andere ein Segen zu sein“ gehöre dazu, ergänzte der Geistliche Assistent, der die Männer auf den Weg gab: „Klemens Maria Hofbauer war ein Segen für die Menschen seiner Zeit. Gehen sie nach Hause und seien auch sie ein Segen!“

Zdzislaw Wawrzonek, der Kaplan von St. Elisabeth, feierte mit Wilfinger den Gottesdienst am Abend des Gebetes. Am Ende der Feier wurden die Klemens Weckerln gesegnet, die anschließend verteilt wurden. Vikariatsobmann Roland Dippelreiter dankte Dekanatsobmann Anton Kellner und seinem Team für die umfangreiche Vorbereitung des Gottesdienstes und wies auf die nächsten Veranstaltungen wie den Diözesanen Männertag am 21. März hin. Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten mehrere die Gelegenheit, das Klemens Maria Hofbauer Museum zu besuchen. Die anschließende Agape nutzten die Männer noch zu einem ausführlichen Gedankenaustausch.

Franz Vock

   
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