Mittwoch 22. November 2017
Berichte

„Ein ausgesprochen entspannter und angenehmen schöner Tag“

KA-Betriebsausflug in Garten der Religionen, zur Wiege von Leopold III. und ins Weingut Gmeiner

 

Der Sonne und den grünen weiten Feldern des Wald- und Weinviertels entgegen ging es beim diesjährigen Betriebsausflug der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien am 18. Juni 2014, was für viele hauptamtliche MitarbeiterInnen eine wohltuende Abwechslung zum Büroalltag wurde.  

 

“Der kann den Glauben sehr gut vermitteln“

Da wir im Stift Altenburg so früh waren, hatte noch jede/r genügend Zeit für ein „Frühstückskipferl“ oder einen Kaffee. Dann gab uns P. Albert Groiß OSB, einer der Gründungsväter des Gartens der Religionen, einen spannenden Einblick in die Entwicklung und gartenarchitektonische Umsetzung des neuen (Nostra Aetate-) Miteinanders der Religionen, indem er uns in seiner kompetenten Führung aus erster Hand zahlreiche Geschichten erzählte. Danach konnte jede/r – je nach Bedürfnis – das Gehörte nachklingen lassen, den Garten genießen, sich die Füße vertreten oder  einen Kurzbesuch bei den zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten des Klosters machen.

 

Mehrere waren von der Offenheit des Paters sehr angetan. Eine meinte, “der kann den Glauben sehr gut vermitteln“. Hatte sich der Buschauffeur, wie er selbst sagte, im Laufe seines Lebens seine eigene Religion zu recht gezimmert, so lies er schon beim Mittagessen im schattigen Gastgarten des Restaurants & Kurkonditorei Ehrenberger im Sommerfrischeort Gars am Kamp einige wissen, wie sehr er von den offenen und  zeitgemäßen Ausführungen beeindruckt war.

 

Anschließend ging es mit dem Garser Museumsleiter und Künstler Anton Ehrenbergr auf die Babenberger Burgruine Gars am Kamp, wo wir in der Wiege von Leopold III den Spuren des NÖ Landespatrons nachgingen und den Ausblick in die umliegende Region genossen. Über den neu hergestellten Burgweg erreichten wir die nahe Gertrudskirche. Dort bot uns die Betrachtung der Architektur- und Bildzeugnissen unserer Vorfahren einen Einblick in deren Lebenswelt, was in eine Zwiesprache mit unserem Schöpfer mündete. Gekonnt spannte Michael Gaßmann mit heutigen Texten, Gebeten und Liedern einen Bogen zur Gegenwart, in die deren Erfahrungen einfließen konnten.

 

Mit exzellenten Köstlichkeiten des Rebensaftes einen gemütlichen Ausklang …

In einer Kellergasse unter einem Kirschenbaum gaben uns Rosi und Gernot Gmeiner am Nachmittag in ihrem Großriedenthaler Weingut einen Einblick in ihre heutige Lebens- und Arbeitswelt. Sie waren vom großen Interesse der Besucherinnen so angetan, dass sie diese in einem Quiz-artigen Dialog in immer detailliertere Facetten der Welt des Weines einführten. Natürlich kredenzten sie viele exzellente Köstlichkeiten des Rebensaftes aus ihrem umfangreichen Schaffen. Im top ausgebauten Weinkeller konnten wir zahlreiche ausgewählte prima Gaumenfreuden genießen und die Erfahrung der Zeitlosigkeit machen, womit der Betriebsausflug einen gemütlichen Ausklang fand.

 

Bei der Verabschiedung in Floridsdorf ergriff der Buschauffeur nochmals spontan das Wort und brachte seine große Dankbarkeit über die gemachte Erfahrung zum Ausdruck. Viele freuten sich über den „netten Tag“. Manche hätten sich ein noch etwas mehr an „Füße vertreten“ gewünscht. Vielfältig bedankte sich Generalsekretär Christoph Watz für den „stimmigen“ Ausflug. Und seine Assistentin dankte für eine „supertolle Planung“ und meinte, da wurde „wirklich an vieles gedacht und super organisiert. So konnten wir einen ausgesprochen, entspannten und angenehmen schönen Tag verbringen.“

 

Franz Vock

 

 

 
 
 
 

 

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