Mittwoch 22. November 2017
Berichte

Lange Nacht der Kirchen 2014

Information, Gebet und Solidarität. Die KA war in der Langen Nacht der Kirchen an den Nöten der Menschen

Schon gewartet haben in der Langen Nacht der Kirchen  am 23. Mai 2014 um 18.00 Uhr eine Reihe von Interessierten auf die Eröffnung des Standes der Katholischen Aktion im Arkadenhof des Erzbischöflichen Palais. Manche hatten das Programmheft derart genau gelesen, dass sie die für 18.00 Uhr angesetzte Präsentation zur Entwicklungspolitik kaum erwarten konnten.  Nicht viel anders ging es bei der Präsentation zum Thema Arbeitslosigkeit um 19.00 Uhr zu, wozu ebenfalls gezielt betroffene  Jugendliche und Erwachsene kamen und sehr konkret  nachfragten. Da war es hilfreich, diese auf konkrete Stellen hinweisen zu können. Eine Reihe von InteressentInnen goutierten ausdrücklich die verschiedenen sozialpolitischen Angebote der KA.

 

Als sich dann Kardinal Schönborn gegen 20.30 Uhr vor dem KA Stand Zeit nahm, um mit den Menschen unangekündigt ins Gespräch zu kommen, war natürlich er der neue Besuchermagnet. Dennoch ging das Interesse an den KA Angeboten ungemindert weiter. Bald war auch das gesamte aufgeschnittene Brot von den Vorbeikommenden verspeist.

Eine Reihe von sehr guten Gesprächen konnte in Vertretung der Sonntagsallianz KAB Vorsitzender Philipp Kuhlmann führen.  Die von der Sonntagsallianz im Innenhof aufgestellten Liegestühle waren derart beliebt, dass sie laufend zum Relaxen und Innehalten genutzt wurden. Je länger der laue Frühlingsabend ging, umso froher und gelassener waren die BesucherInnen.

 

                            

 

Auch der von der KA gestellte Ordnerdienst für die vom Arkadenhof zugängliche Andreaskapelle hatte gleich von Beginn weg bis zum Ende um 22.00 Uhr alle Hände voll zu tun. Wolfgang Moser informierte wieder gekonnt über die Bischofskapelle und trug dazu Gebete von Kardinal König vor, die auch nachgefragt wurden. Der von der Leiterin des Kardinal König Archivs zusammengestellte geschichtliche Überblick über die Kapelle war derart gefragt, dass bald alle Kopien vergeben waren.

 

"Jugendkirche Wien goes Stephansplatz"& Solidarität mit Syrien
Mit einem "Gebets-Glücks-Rad" war die Jugendkirche Wien - ein Projekt der Katholischen Jugend der Erzdiözese Wien - im Jahr des Gebetes der Erzdiözese Wien am Stephansplatz vertreten. „Werbung mussten wir keine machen - die PassantInnen standen schon vor dem offiziellen Beginn um 18:00 Uhr Schlange, um einmal am Gebets-Glücks-Rad drehen zu dürfen“, berichtet die Leiterin Birgit Hager.


„Und der Strom der Interessierten riss den ganzen Abend bis zum Ende der Aktion um ca. 20:30 Uhr nicht ab. Rund 500 Kinder, Jugendliche bis hin zu SeniorInnen versuchten ihr Glück, um einen der acht möglichen ´Preise´ zu ´erdrehen´. Neben einer Kerze mit einem Bibelspruch, Gebetskarten, Streichhölzern mit einem Gebet zum Heiligen Geist und anderem war vor allem die Wasserflasche mit einem Gebet zum Thema ´lebendiges Wasser´ ein sehr beliebter Preis an diesem schönen Frühsommertag. Viele ´Gebets-Glücks-Rad-DreherInnen´ bedankten sich für die erhaltenen Gebete und meinten, dass das genau das Richtige war, was sie jetzt brauchten. Diese Aktion war ein voller Erfolg und trug sicher zu einer Sensibilisierung für das Thema ´Beten & Gebet´ bei“, so Hager.

Im Zeichen der Solidarität mit Syrien stand das Programm des Ökumenischen Forums christlicher Frauen in Österreich in der St. Annakirche. Um 20.30 Uhr stimmte ein Frauenchor mit syrisch-orthodoxen Frauen die BesucherInnen in das Thema „Friede sei mit euch – Frauen beten für Syrien“ ein. „Im Anschluss daran wurde eine Frauenliturgie gehalten, wo in verschiedenen Stationen – ergänzt mit Texten, Bibelstellen und Liedern – die Situation und die Stimmung in diesem Land zum Ausdruck gebracht wurde.  Dabei berichteten betroffene Frauen von ihrer Flucht und ihren Schwierigkeiten. Diese Lebensgeschichten waren sehr berührend“, berichtete Rosi Gmeiner von der kfb. „Damit aus Worten des Mitgefühls und der Solidarität Taten folgen, haben wir zu zwei Projekten für dieses Land eingeladen. Die Spendenfreundlichkeit der Leute war beachtlich“, schloss Gmeiner.

 

Franz Vock

 

 

 

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