Arbeitswelt

Ausbildung statt Abschiebung

Auch KA unterstützt die breit getragene Petition:

Erwin Pröll, Bischof Hermann Glettler, Reinhold Mitterlehner, Hans-Peter Haselsteiner, Gerhard Drexel SPAR, Marcel Haraszti REWE, Georg Kapsch IV, Hugo Portisch, Franz Fischler, Hannes Androsch, Othmar Karas, Karl Heinz Strauss PORR, Wilhelm Molterer, Brigitte Ederer,.... u.v.a.m. unterstützen die Petition Ausbildung statt Abschiebung, die vom OÖ Landesrat Rudi Anschober initiiert wurde.

Der Hintergrund

In Österreich fehlen derzeit 162.000 Fachkräfte. Bis 2020 soll allein der Fachkräftemangel in NÖ 39.000 Personen umfassen. Gleichzeitig werden Asylwerber/innen, die sich in Lehre befinden, abgeschoben.

 

Über 1.000 UnternehmerInnen, mehr als 65.000 Privatpersonen und Resolutionen aus 100 Gemeinderäten an die Regierung fordern eine Lösung der Vernunft, damit Lehrlinge in dringend benötigten Mangelberufen ausgebildet werden können.

 

Ausbildung schafft Integration

Eine Lehrstelle bringt Ausbildung, Sprachkompetenz, Freundschaften und Einbindung in die Gesellschaft. Die Abschiebungen von Lehrlingen in Mangelberufen sind eine wirtschaftliche und menschliche Katastrophe für die Betroffenen und ein Schaden für die Wirtschaft.

KA-Generalsekretär Christoph Watz traf bei der Filmpremiere "Ute-Bock-Superstar" Viktor Gernot, der mit vielen Prominenten und UnternehmerInnen die Lehrlings-Initiative „Ausbildung statt Abschiebung“ unterstützt.

Was können Sie tun?

  • Die Petition an die Bundesregierung können Sie über diesen Link direkt unterzeichnen oder auch Unterschriftenlisten zum Ausdrucken runterladen.
  • Bitten Sie einen Gemeinderat/Bezirksrat eine Resolution im Gemeinderat zur Abstimmung einzubringen. Den Resolutionstext finden Sie hier verlinkt.
    Schon über 100 Bürgermeister/innen und Gemeinden setzen sich öffentlich für den Verbleib von Asylwerbenden, speziell von Lehrlingen ein. Sie fordern im Zuge von Resolutionen menschlich und wirtschaftlich vernünftige Lösung für Asylwerbende in Lehre.
    Wir appellieren an die Bundesregierung, das in Deutschland bewährte Modell „3plus2“ bei Asylwerbenden in Lehre umzusetzen. „3plus2“ sieht vor, dass Lehrlinge während ihrer meist 3-jährigen Ausbildung und den ersten beiden vollen Arbeitsjahren nicht abgeschoben werden. Das Asylverfahren läuft dabei weiter, das Modell bewirkt eine Duldung der Betroffenen und damit Sicherheit für die Ausbildung und die ersten beiden Arbeitsjahre.
  • Unterstützen Sie das KA-Projekt HANDS ON – Mentoring für junge Arbeitssuchende
    Auf www.ka-wien.at finden Sie weitere Informationen.Helfen sie jungen Menschen mit Hilfe eines Mentors / einer Mentorin einen Job zu finden und so die ersten wichtigen Schritte in die Arbeitswelt zu machen. STARTHILFE IN DEN JOB. HELFEN SIE MIT! www.hands-on.wien
  • Unterstützen Sie die Initiative Modernes Bleiberecht von Christian Konrad, Ferry Maier, den ehemaligen Flüchtlingskoordinatoren und Initiatoren der Allianz „Menschen.Würde.Österreich“ www.mwoe.at/modernes-bleiberecht
    Die Einbindung eines modernen Bleiberechts in das Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) bedeutet, dass das Asylgesetz unangetastet bleibt. Die Vollziehung des modernen Bleiberechts würde den Ländern und der Gemeinde obliegen. Während der Prüfung eines Antrags auf modernes Bleibe­recht dürfen keine Abschiebungen stattfinden. (Informationen zu Härtefallkommissionen, die es seit Jahren in Deutschland gibt, und die auch von der Katholischen Aktion vorgeschlagen werden, finden Sie hier: http://ka-wien.at/site/themen/gesellschaftsengagement/article/2010.html

KA-Generalsekretär Christoph Watz mit Ex-Raiffeisen-Chef Christian Konrad in der AK-Wien bei der Tagung von Menschen.Würde.Österreich mit den Schauspielerinnen und engagierten Flüchtlingshelferinnen Susi Stach, Hilde Dalik und "Patenkind" Ramin.

Katholischen Aktion
Erzdiözese Wien

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1010 Wien

Tel. +43 1 51552-3312
Fax: 01/ 51552-3143
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