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KA Wien startet neue Internet-Plattform „Christopolis“
Verbreitung des christlichen Menschenbildes als Hauptanliegen
Die Verbreitung eines christlichen Menschenbildes auf Basis der
katholischen Soziallehre und des Sozialworts des Ökumenischen
Rates der Kirchen bezeichnet die Präsidentin der Katholischen
Aktion der Erzdiözese Wien, Christa Buzzi, als Hauptanliegen
der neuen Internet-Plattform „Christopolis“ (www.christopolis.net). „Diese „Stadt
der Christen“ im Internet soll durch verschiedenste Informationsangebote
die Menschen sensibilisieren und motivieren“. Erstmals setzt
die Katholische Aktion hier auch auf das Medium „Video im
Internet“, um den neuen Technologien besser Rechnung zu tragen.
Als wichtigste Ziele haben wir es uns einerseits vorgenommen in
die Welt zu wirken, sowie andererseits ChristInnen anzuregen, wieder
mehr auf Basis der Soziallehre und des Sozialwortes zu argumentieren
und diese Inhalte zu verbreiten. Dazu sollen die Inhalte
des Internet-Angebotes die vielfältigen Themen unserer heutigen
Zeit aufzeigen, auf die es eine christliche Antwort braucht. In
diesem Sinne sieht Christa Buzzi das neue Internetangebot auch
als ein Instrument der Evangelisation, das die menschliche Person
und die Gesellschaft mit dem Licht des Evangeliums in Beziehung
setzt.
„Auch wenn es schwierig ist, im Internet neue Angebote zu
etablieren, hoffen wir doch, hier in Zukunft eine interessante
Adresse zu werden“, sagt die KA-Präsidentin. Wichtig
dabei ist es sich mit vielen Gruppen in und außerhalb der
Kirche zu vernetzen. Die positive Erfahrung und die Verbindungen,
die man hier gewonnen hat, sollen auch beim Aufbau der Internet-Plattform
genutzt werden. Eine erste Kooperation gibt es dabei mit der Zeitung „Zeitzeichen“ der
Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung Österreichs.
Christopolis selbst bietet verschiedenste Anknüpfungspunkte.
Dazu gehören einzelne Sendungen der Sendereihe „andererseits“ der
Plattform „Sozialwort-TV“. Mit einem eigenen Bereich
zum arbeitsfreien Sonntag will die KA Wien dieser Thematik besondere
Bedeutung verleihen. Mit Hinweisen auf interessante Veranstaltungen,
aber auch auf Fernseh- und sonstige Medienangebote soll den Menschen
ein Wegweiser durch das unüberschaubare Angebot geboten werden.
Regelmäßig sollen die Menschen auch auf Aktionen aufmerksam
gemacht werden, die sie aktiv unterstützen können.
Selbstverständlich genutzt wird auch die Informationsfülle
des Internets. Hier werden regelmäßig interessante Themen
und Beiträge hervorgehoben, um sie in den Kontext des christlichen
Menschenbildes zu stellen. Verbinden will die KA Wien das Ganze
auch mit spirituellen Angeboten, die auch die andere Dimension
christlichen Handelns hervorheben und den Menschen nahe bringen
soll.
„Diese Plattform ist für uns ein weiterer Schritt zum
Ausbau unseres Angebotes rund um das Sozialwort und die Soziallehre“,
sagt Christa Buzzi. Wir hoffen, dabei viele weitere MitstreiterInnen
und PartnerInnen zu gewinnen und das christliche Menschenbild auch
für Menschen außerhalb der Katholischen Kirche wieder
ein Stück attraktiver und interessanter zu machen.
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