Mittwoch 22. November 2017

Marcel Kneuer

26. Feb 2014

Eine Schule ohne Noten

von Marcel Kneuer am 26. Februar 2014, 09:20 Uhr

Abseits der Debatte rund um die gemeinsame Schule der 10-14jährigen gibt es auch Fortschritte zu vermelden. So wird endlich offiziell die Möglichkeit geschaffen, dass es bis zur 3.Klasse Volksschule keine Noten mehr gibt.

Dass die Notenbeurteilung nicht nur fehlerhaft sondern auch für die Kinder meist wenig hilfreich ist, sagen PädagogInnen schon seit Jahrzehnten. Auch kirchliche Organisationen wie die Katholische Jungschar haben immer wieder darauf hingewiesen.

 

Schon seit langem gibt es Schulversuche, wo Kinder in der 1. und 2.Klasse Volksschule statt der Noten eine verbale Beurteilung bekommen. Der Begriff "Ergebnisfortschrittsgespräch" gefällt mir dabei besonders gut, weil er ausdrückt worum es eigentlich geht: Nicht um Vergleiche der SchülerInnen miteinander, sondern um eine persönliche Beurteilung, wo ich selbst stehe und wo ich mich noch verbessern kann.

 

Es bleibt zu hoffen, dass die kirchlichen Schulen hier Vorreiterinnen der verbalen Benotung werden. Denn diese entspricht wesentlich mehr einem christlichen Menschenbild als das konkurrenzbehaftete Notensystem.

 

Insgesamt ist das also für uns als Christen ein erfreulicher Schritt und es bleibt zu hoffen, dass hier noch weitere folgen werden.

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