Philipp Kuhlmann

09. Aug 2015

70 Jahre Hiroshima und Nagasaki

von Philipp Kuhlmann am 09. August 2015, 23:09 Uhr

Jedes Jahr kommen ca. 3 Mio. Menschen zum Donauinselfest, wo mit großem Aufwand an vielen großen Bühnen mehr oder weniger kulturell wertvolles Programm geboten wird. Mitten unter den Bühnen steht eine einfache Heurigengarnitur: der Stand der Friedensbewegung.

Deren Anliegen ist viel wichtiger, als das ganze Festival. Der Aufwand und die Resonanz stehen aber in keinem Verhältnis zur Bedeutung. Der Einsatz für Frieden und gegen friedliche und kriegerische Nutzung von Atomtechnologie verdient und erfordert mehr Aufmerksamkeit und Einsatz. Die Opfer von Hiroshima, Nagasaki und Atomwaffentests sind 70 Jahre nach den beiden Atombombenabwürfen (6. und 9.8.) nicht vergessen. Atomwaffen gehören beseitigt und die Überzeugung, dass Gewalt Probleme lösen kann, an der Wurzel bekämpft.

 

Anstatt Konkurrenz und Machtkampf (der bis zur Auslöschung des Gegners führen kann) zu trainieren, müssen wir den Frieden üben und in unseren Herzen verankern. Lernorte schaffen, wo man lernt, Konflikte friedliche zu bewältigen. Gewaltfreie Kommunikation üben und selbst anwenden.

 

„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9)

Philipp
Kuhlmann
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