Sonntag 19. November 2017

Philipp Kuhlmann

09. Jun 2014

...er ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.

von Philipp Kuhlmann am 09. Juni 2014, 09:22 Uhr

Und wieder beschäftigt das Thema Vermögenssteuern die Gemüter. Warum eigentlich?

Wir wissen doch schon längst, dass eine zu ungleiche Verteilung von Vermögen der Gesellschaft schadet.

Das hat sogar schon der Internationale Währungsfonds (lange ein Vorkämpfer für mehr Ungleichheit, die angeblich der „Motivation“ dient) erkannt: „Excessive inequality is corrosive to growth; it is corrosive to society“ schrieb Christine Lagarde 2013.

Und trotzdem werden die Reichen immer reicher und die Zahl der Armutsgefährdeten steigt ebenso. Zuletzt waren es in Österreich ca. 80.000 Millionäre und 1,2 Million armutsgefährdete Menschen, überwiegend Frauen. Von 10 Menschen in Österreich besitzt einer ca. 70 % des Vermögens. Die anderen 9 können sich 30 % teilen.

Die Vermögen der Reichen steigen im Durchschnitt 5 – 6 % pro Jahr. Und da gibt es wirklich Menschen, die ein Problem mit einer Vermögenssteuer von 0,5 – 1,5 % haben? (ÖGB-Modell mit einer Freigrenze von 700.000 EUR)

 

Nur zur Erinnerung, was Christentum bedeutet:

Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?

Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.

Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter!

Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.

Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!

Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.

Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!

Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.

Mk 10,17-25

 

Weiterführende Links:

http://www.equalitytrust.org.uk/

http://www.arbeit-wirtschaft.at/servlet/ContentServer?pagename=X03/Page/Index&n=X03_1.a_2013_5.a&cid=1370420182105

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